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Bietigheimer Handballerinnen verlieren im letzten Spiel der Champions League-Gruppenphase 29:37

Bietigheimer Handballerinnen verlieren letzten Spiel der Champions League-Gruppenphase 29:37

Verlässt die SG: Valentyna Salamakha. Foto: Baumann
Verlässt die SG: Valentyna Salamakha. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissinegn. Im bedeutungslosen letzten Spiel der Champions League-Gruppenphase standen die Bietigheimer Handballerinnen auf verlorenem Posten. Beim Team Esbjerg setzte es eine 29:37 (14:18)-Niederlage

Offensiv gut, defensiv anfällig – so das Fazit nach der Partie in Dänemark. „Das Ergebnis sagt viel aus“, meinte Markus Gaugisch nach den sehenswerten 60 Minuten. „Wir haben zuletzt den Trainingsschwerpunkt auf den Angriff gelegt, um unser Zusammenspiel zu verbessern. In diesem Punkt war das Spiel ein Schritt nach vorne. Wir spielten gegen jede Deckungsformation von Esbjerg Chancen heraus, konnten aber zu wenige nutzen.“

37 Gegentore sind zu viel

Das größere Problem waren die 37 Gegentore. Schon in der Anfangsphase geriet Bietigheim deutlich in Rückstand, weil die Gastgeberinnen bis zum 9:4 im Minutentakt zu Treffern kamen. Die Däninnen spazierten nahezu ohne Gegenwehr durch die BBM-Abwehr, Torfrau Emily Sando brachte keine Hand an den Ball. Gaugisch sah sich zu einer Auszeit genötigt. Seine Ansage: „Wir müssen mit mehr Härte und Überzeugung in die Zweikämpfe gehen!“ Das fruchtete. Die nun viel aggressiver verteidigende SG störte Esbjergs Angriffe nachhaltig. Entscheidend näher kam Bietigheim trotz starker Angriffsaktionen von Kim Naidzinavicius und Xenia Smits aber nicht.

Bei Halbzeit (18:14) und dem 25:21-Zwischenstand nach 42 Minuten durfte sich die SG noch Chancen auf eine Überraschung ausrechnen. Die ließ Esbjerg aber nicht zu. Angeführt vom österreichischen Wirbelwind Sonja Frey (6 Tore) und der 1,92 m großen Norwegerin Kristine Breistøl (7) legten die Jütländerinnen in der Schlussphase einen Zahn zu und zogen bis auf 37:29 davon.

Die SG musste neben Karola Kudlacz-Gloc, Luisa Schulze und Trine Østergaard kurzfristig auch die verletzte Kim Braun ersetzen. Zudem ließ Markus Gaugisch in der zweiten Hälfte Kim Naidzinavcius im Angriff länger auf der Bank, um den lange verletzten Anna Loerper und Leonie Patorra Spielpraxis zu vermitteln.

Mehr Erfolg als in Esbjerg hatte Bietigheim auf dem Transfermarkt. In der kommenden Saison wird die ungarische Nationaltorhüterin Melinda Szikora aus Siofok die SG verstärken. Valentyna Salamakha verlässt den Verein nach fünf Jahren.

Die Highlights des Spiels sehen Sie im Video:

SG BBM: Sando, Salamakha; Berger (6), Lauenroth (2), Naidzinavicius (6/1), Patorra (1), Reimer (1), Smits (5), Snelder (4), Maidhof (4), Probst, Loerper

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