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Brian Ankersen steht erstmals als Trainer der SG BBM Bietigheim an der Seitenlinie

Brian Ankersen steht heute Abend erstmals als Trainer der SG BBM Bietigheim an der Seitenlinie

Brian Ankersen.Foto: Baumann
Brian Ankersen. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Vor seinem ersten Einsatz als Trainer der SG BBM Bietigheim stellt Brian Ankersen den Teamgedanken ins Zentrum: „Ich mache das gemeinsam mit der Mannschaft und den anderen Mitgliedern des Trainerteams. Das ist kein Alleingang. Wir müssen alle an einem Strang ziehen“, sagte der 32-Jährige vor dem Spiel des kriselnden Handball-Zweitligisten gegen den Tabellenzweiten TuS N-Lübbecke heute Abend (19.30Uhr/sportdeutschland.tv).

Der Däne coacht die SG nach dem Rücktritt von Hannes Jón Jónsson am Montag bis zum Saisonende. Dann wird der ehemalige Weltklasse-Handballer Iker Romero die Verantwortung für die SG-Mannschaft übernehmen.

Für Ankersen ging es derweil „Schlag auf Schlag“, wie er selbst sagt. Noch in der Vorwoche absolvierte der Lebensgefährte von SG-Bundesliga-Torhüterin Emily Sando ein Probetraining bei den Bietigheimern. Ankersen war zuvor bis 2019 als Profi in Montenegro und Dänemark aktiv, ehe er bei Køge Håndbold die Leitung der Handball-Akademie übernahm. Zur Saison 2020/21 wechselte er mit seiner Freundin nach Bietigheim. Als Trainer im Frauenbereich war er für das zweite Team in der Oberliga und die A-Junioren-Bundesliga-Mannschaft verantwortlich. Obwohl die Saison aufgrund der Coronavirus-Pandemie bereits im Oktober unterbrochen wurde, scheint er einen guten Eindruck hinterlassen zu haben.

Kein Einsatz als Spieler

Der Plan, als Spieler für die SG aufzulaufen, ist mit der Übernahme des Traineramtes aber vom Tisch, wie Ankersen betont: „Das geht überhaupt nicht. Dafür habe ich jetzt als Trainer zu viel im Kopf.“

Am Montagabend und gestern Morgen und am Abend stand der neue Coach mit der Mannschaft bisher in der Halle. „Wir hatten ein sehr positives Training und ich hoffe, dass wir es auf den Platz kriegen.“ Die Spieler sind sich ihrer Verantwortung laut Rechtsaußen Christian Schäfer bewusst: „Die Mannschaft ist definitiv in der Pflicht.“

Der Däne Ankersen will den Handball spielen, für den seine Nation bekannt ist: „Ich bin Skandinavier und deshalb sehr angetan davon, technischen und schönen Handball zu spielen.“ Zuallererst gehe es allerdings ums Gewinnen, vor allem in der ernsten Situation der SG. „Damit wir nicht in den Abstiegskampf rutschen.“

Zum Auftakt hat Ankersen hier aber ein schweres Programm. Heute Abend geht es beim Tabellenzweiten TuS N-Lübbecke um Punkte, am Samstag kommt das Spitzenteam dann in die Viadukthalle. Sechs Punkte haben die Bietigheimer derzeit noch Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

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