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Jón Jónsson schaut die Tabelle erstmal nicht mehr an

Zweitliga-Handballer der SG BBM Bietigheim kehren heute aus der WM-Pause zurück – Alle Spieler fit – „Reset-Button drücken und nach vorne schauen“

Bietigheim-Bissingen. Die bisherige Saison der 2. Handball-Bundesliga läuft für die SG BBM Bietigheim ganz und gar nicht wie gewünscht. Nach elf Spielen verabschiedete sich der Aufstiegsfavorit auf Rang 14 in die WM-Pause. Heute Abend (20 Uhr) geht es nach fast einmonatiger Spielpause mit dem Duell bei Aufsteiger TuS Fürstenfeldbruck weiter. „Wir müssen auf den Reset-Button drücken und nach vorne schauen. Wir haben eine gute Mannschaft und alles sind fit. Wir wollen das Spiel gewinnen und mit einem guten Gefühl zurückfahren“, sagt Trainer Hannes Jón Jónsson vor dem Spiel im Gespräch mit unserer Zeitung.

In zwei Wellen hatten sich bei der SGBBM insgesamt elf Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Zweimal musste das ganze Team in häusliche Quarantäne. Mehrere Spiele fielen aus, der Trainings- und Wettkampfrhythmus wurde gestört und die Spieler hatten Probleme, in englischen Wochen ihre Leistung abzurufen. Noch immer hat Bietigheim in der 2.Liga die wenigsten Spiele absolviert. Auch deshalb tritt die SG heute in Fürstenfeldbruck und am Dienstag gegen Konstanz an, während der Rest der Liga sich noch in der Vorbereitung befindet. Laut Jónsson haben sich die infizierten Spieler mittlerweile vollständig erholt: „Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich sagen, dass alle topfit sind.“

Mit dem klaren Ziel aufstieg gestartet, muss sich die SG nun erst einmal ins gesicherte Mittelfeld kämpfen. „Ich habe mir die Tabelle lange nicht angeschaut und versuche mich nicht viel damit zu beschäftigen. Wir haben noch 25 Spiele“, sagt Jónsson. „Vielleicht kann man sich damit irgendwann Ende Februar beschäftigen. Bis dahin müssen wir erst einmal arbeiten.“

Dazu gehört auch ein Sieg vor den Toren Münchens. Fürstenfeldbruck hatte sich mit einem starken Dezember in die WM-Pause verabschiedet.

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