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Frauenhandball

SG-Frauen ziehen mit viel Mühe ins Viertelfinale ein

Bietigheim-Bissingen. Bietigheims Handballerinnen stehen im Viertelfinale des deutschen Pokals. Bei der HSG Bensheim-Auerbach gab es einen 31:26-Achtelfinalsieg, aber auch ungewohnt viele Fehler der SG BBM.

Bensheim demonstrierte vom Anpfiff weg sein Selbstvertrauen. Bietigheim schien davon beeindruckt oder einfach mit dem Kopf nicht ganz bei der Sache. In Angriff und Abwehr zeigten sich Mängel, selbst einen Wechselfehler erlaubten sich die SG-Ladies.

Von all dem profitierten die kämpferisch starken „Flames“, die ihre Rolle als „David“ gegen den „Goliath“ perfekt spielten und in der ersten Halbzeit meist knapp führten. In den letzten Minuten des ersten Durchgangs sorgten Kim Naidzinavicius per Siebenmeter, Trine Østergaard mit einem Gegenstoß und Kelly Dulfer mit einem Schlagwurf nach einem 12:14-Rückstand aber für Bietigheims 15:14-Pausenführung.

„Das war genau das, was wir erwartet hatten: eine ganz schwere Aufgabe“, sagte nach der Partie BBM-Trainer Markus Gaugisch. „Bensheim war sehr abwehrstark, hat uns in der ersten Halbzeit viele Dinge weggenommen. Nach dem Wechsel konnten wir dank unseres breiten Kaders personell nachlegen und dadurch das Spiel gewinnen.“

Bis es soweit war, durfte aber kräftig um das Erreichen des Viertelfinales gezittert werden. Bietigheim konnte sich zwar bis zur 38. Minute auf 21:16 absetzen, doch die „Flames“ gaben sich noch längst nicht geschlagen, kamen auf 26:24 heran und schnupperten acht Minuten vor dem Abpfiff wieder an der Pokalsensation. Die verhinderten vor allem Kelly Dulfer, Kim Naidzinavicius und Antje Lauenroth. (joh)

SG: Szikora, Moreschi; Lauenroth (6), I. Smits, Schulze (1), Kudlacz-Gloc (2), Naidzinavicius (6/5), Reimer, Dulfer (9), X. Smits (2), Snelder, Østergaard (4), Maidhof (1), Jørgensen, Behrend, Malá.