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SG gewinnt in Höchstgeschwindigkeit

Bietigheimer Bundesliga-Handballerinnen verteidigen mit 33:18 (15:11)-Heimsieg gegen SVG Celle die Tabellenspitze

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Valentyna Salamakha (links) glänzt mit zahlreichen Paraden, Luisa Schulze (rechts) trifft dreimal für die SG BBM Bietigheim. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Bietigheim-Bissingen. Die Bundesliga-Handballerinnen der SG BBM Bietigheim stehen nach dem 33:18 (15:11)-Heimsieg gegen SVG Celle weiter verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Für die SG war es der 14. Sieg im 14. Spiel.

Gegen den Tabellenvorletzten schickte Trainer Martin Albertsen Spielerinnen ins Rennen, die zuletzt meist auf der Bank saßen. Das Tor hütete Valentyna Salamakha, die mit 17 Paraden Tess Wester bestens vertrat. Eigengewächs Linda Mack durfte 60 Minuten durchspielen und zahlte das Vertrauen mit fünf Treffern zurück. Für die angeschlagenen Angela Malestein und Mille Hundahl musste Susann Müller auf Rechtsaußen aushelfen. Trotz ungewohnter Position ballerte sich die Linksänderin mit acht Treffern unter die Top ten der Torjägerliste.

Celle hielt trotz spielerisch limitierten Mitteln eine Halbzeit lang gut mit (15:11). „Im zweiten Abschnitt hat Bietigheim das Tempo erhöht, dem waren wir nicht gewachsen“, musste SVG-Trainer Martin Kahle eingestehen. In der Tat schalteten die Enztälerinnen nach der Pause den Turbo ein. Die Folge war ein 5:0-Lauf zum 20:11 (36.Minute). Trotz des Zehn-Tore-Vorsprungs nach 43 Minuten (23:13) trieb SG-Coach Albertsen seine Mädels zu noch höherem Tempo an. Die 700 Zuschauer wurden jetzt mit Hochgeschwindigkeitshandball, abgeschlossen mit fein heraus gespielten Treffern, verwöhnt. So beim 28:15 durch Antje Lauenroth, die nach einer tollen Passfolge über Mack und Nina Müller vom Kreis einnetzte. Celle probierte es mit der siebten Feldspielerin, worauf Susann und Nina Müller ins leere Tor trafen. Das schönste Tor des Tages gelang Susann Müller, die den letzten Treffer zum 33:18 mit dem Kempa-Trick erzielte. „In der ersten Hälfte haben wir zu viele Chancen liegengelassen. Im zweiten Abschnitt war die Abwehr aggressiver und vorne waren wir im Abschluss konsequenter“, zeigte sich Chefcoach Albertsen zufrieden. Auch weil sich Verfolger Metzingen zu einem 28:27-Zittersieg gegen Blomberg mühte, während seine Mannschaft trotz veränderter Aufstellung, das Torverhältnis ausbaute.

SG BBM: Salamakha; Susann Müller (8), Mack (5), Nina Müller (4), Lauenroth (4), Naidzinavicius (3/2), Schulze (3), Visser (2), Baun Eriksen (2), Woller (2), Biltoft, Smeets.