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Handball

SG sucht die Siegesserie

Bietigheimer Handballer lassen auf gute Spiele bislang zu häufig ernüchternde Niederlagen folgen

Zusammen in Abwehr und Angriff stark: SG-Spieler Jonathan Fischer (l.) und Paco Barthe (r.). Foto: bm
Zusammen in Abwehr und Angriff stark: SG-Spieler Jonathan Fischer (l.) und Paco Barthe (r.). Foto: bm

Bietigheim-Bissingen. Verfolgt man als Unterstützer des Handball-Zweitligisten SG BBM Bietigheim den Trend in der bisherigen Saison, wird vor der kommenden Begegnung beim VfL Lübeck-Schwartau heute Abend (19.30 Uhr/Sportdeutschland.tv) voraussichtlich nicht allzu viel Optimismus aufkommen. Denn bisher hat die SG in dieser Spielzeit zwar durchaus einige überzeugende Partien abgeliefert und ihr Potenzial gezeigt, jedoch folgten auf eben jene überzeugende Auftritte meist ernüchternde Niederlagen. Am 4. und 5. Spieltag gelangen so den Bietigheimern bisher das einzige Mal in dieser Spielzeit zwei Siege in Serie. Demnach wäre es wohl keine Überraschung, wenn nach dem 34:26-Heimsieg gegen die Rimpar Wölfe vergangenen Samstag nun wieder die Euphoriebremse folgt.

„Wir brauchen endlich einmal zwei Siege in Folge, das wäre ein großer Schritt für unser Selbstvertrauen“, sagte SG-Trainer Iker Romero deshalb vor dem heutigen Spiel in einer Pressemitteilung. Dabei sind es bislang nicht die Heimauftritte der SG, die dafür sorgen, dass man mit zwölf Punkten aus 14 Spielen auf Platz 13 und damit im Mittelfeld der Tabelle liegt. Vor der Partie beim punktgleichen Gegner aus Lübeck hat die SG BBM gerade einmal eine Partie in fremder Halle gewinnen können.

Taktikkniff erweist sich als Siegbringer

Auch wenn die Statistik dagegen spricht, macht Coach Romero der jüngste Triumph gegen die Wölfe Mut: „Ich hoffe, wir bleiben in der Form vom Samstag. Diesen Kampf brauchen wir auch am Freitag in Lübeck“, sagte der 41-jährige Spanier.

Ein Kniff des einstigen Weltklassespielers war zuletzt gegen die Wölfe ausschlaggebend für den Sieg: In der Verteidigung blieb Kreisläufer Jonathan Fischer zusammen mit Paco Barthe auf dem Parkett, um nach dem Ballbesitzwechsel in der zweiten Welle mit einem Kreisläufer agieren zu können. Gut möglich, dass Romero auch heute auf dieses Erfolgsrezept setzen wird.

Zumindest bei den Lübeckern, die zuletzt zwei Niederlagen am Stück kassierten, hat der Auftritt vergangene Woche Eindruck hinterlassen. „Richtig viel Qualität auf allen Positionen“, bescheinigte VfL-Coach Piotr Przybecki seinem kommenden Gegner aus Bietigheim.

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