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Handball

SVK fegt Haßloch aus der Halle

Handball-Drittligist festigt Tabellenführung mit klarem 43:31-Sieg

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Treffsicher: Peter Jungwirth steuerte 14 Tore zum Kornwestheimer Erfolg gegen Haßloch bei.Foto: Baumann

Kornwestheim. Der SV Kornwestheim hat die Osterpause perfekt zur Regeneration genutzt: In der 3. Handballliga fegte der Spitzenreiter den Tabellensiebten TSG Haßloch mit einem 43:31 (19:15) aus der eigenen Halle und festigte so die Tabellenführung.

„Es lief bei uns wie am Schnürchen“, freute sich Kornwestheims Coach Alex Schurr nach dem deutlichen Heimerfolg gegen den Verfolger aus Haßloch, „zumal wir ja eine Art Spitzenspiel hatten, die Haßlocher kamen lediglich mit vier Punkten hinter uns mit einer beachtlichen Siegesserie von drei Erfolgen in Folge nach Kornwestheim“.

Sein Team konnte wieder auf Hendrik Schoeneck und Stammkeeper Felix Beutel zurückgreifen, lediglich der verletzte Jakob Jungwirth und der frischgebackene Vater Marco Kolotuschkin fehlten dem Spitzenreiter.

Bestens regeneriert legten die Kornwestheimer los wie ein Champion: Sofort stand es 3:0, dann warf Peter Jungwirth in der 20. Spielminute mit einem Siebenmeter bereits die beruhigende 12:7-Führung heraus, ehe der SVK mit einem 19:14-Vorsprung in die Halbzeitpause ging.

„Wir konnten uns aber im ersten Durchgang noch nicht richtig absetzen“, betonte Schurr, „in der Kabine habe ich noch gewarnt, dass das Spiel immer noch sehr eng ist.“

Das Team um Kornwestheims Spielführer Christopher Tinti ging so hochkonzentriert in die zweite Hälfte: Durch den Treffer von Tim Scholz führte der SVK sofort nach Wiederbeginn mit 24:16.

Die Schurr-Schützlinge hielten das Tempo hoch und waren im Angriffsspiel weiter effektiv, schließlich war der Widerstand der Gäste gebrochen. „Dann wurde es sogar noch recht deutlich“, freute sich der SVK-Übungsleiter über das 43:31, „das war eine hervorragende Team-Performance von uns, vorne an der Tabellenspitze werden die Konkurrenten Rhein Neckar-Löwen II und Heilbronn-Horkheim jedoch wohl auch nicht mehr viele Punkte liegen lassen.“

SVK: Schneider, Beutel – Peter Jungwirth (14/3), Emrich (2), Tinti (6), Kugel (2), Wahl (4/1), Schaffert (2), Steffens (1), Schoeneck (2), Scholz (5), Flügel (2), Vochazer (2).