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Handball

Zufriedenheit nach Testspiel

Handballfrauen der SG BBM Bietigheim schlagen Frisch Auf Göppingen 32:21

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SG-Neuzugang Charris Rozemalen (r.) gegen Karin Weigelt (FAG) überzeugt bei ihrem Einstand, verletzt sich aber. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Schwieberdingen. Lauter Gewinner! Nach dem Testspiel zwischen den Frauen der SG BBM Bietigheim und Frisch Auf Göppingen in Schwieberdingen waren alle zufrieden. BBM-Coach Martin Albertsen freute sich über einen klaren 32:21-Sieg gegen den schwäbischen Rivalen. FAG-Trainer Aleksandar Knezevic wertete den Auftritt seiner neuformierten Truppe als positives Signal und die rund 250 Fans in der Felsenberghalle genossen das Gastspiel der beiden Bundesligisten.

Spielerische Höhepunkte waren in dieser frühen Phase der Vorbereitung nicht zu erwarten. Sowohl Albertsen wie auch Knezevic wollten das Spiel vor allem nutzen, um die Neuzugänge in die taktischen Abläufe zu integrieren. Weil bei Bietigheim Ines Ivancok ausfiel und Karolina Kudłacz-Gloc erst kürzlich Mutter wurde, blieb mit Charris Rozemalen nur eine neue Spielerin übrig. Die Holländerin erzielte gleich bei ihrer ersten Aktion ein Tor, verletzte sich aber kurz danach am Oberschenkel. So spielte die SG weitgehend mit dem bewährten Team, durfte aber dennoch einen „Neuzugang“ auf Linksaußen begrüßen. Weil Fie Woller fehlte und ihre Vertreterin Martine Smeets meist im Rückraum spielte, übernahm Antje Lauenroth die freie Flügelposition und wurde zur Entdeckung des Abends. Die Kreisläuferin traf bei elf Versuchen zehnmal ins Frisch-Auf-Tor und war damit die erfolgreichste Werferin der Partie.

Bietigheim dominierte das Duell klar, lag bei Halbzeit schon 18:11 und nach 40 Minuten erstmals mit zehn Treffern vorn. Göppingen konnte, anders als die SG, mehrere Neuzugänge einsetzen. Es fehlte zwar noch an der Feinabstimmung, aber es zeichnet sich ab, dass die Grün-Weißen sich gut verstärkt haben. Erfolgreichste Göppinger Werferin war die Bundesliga-Torschützenkönigin Michaela Hrbkova, die zehnmal traf.

Am Wochenende gönnt Martin Albertsen seinem Meisterteam zwei freie Tage. Danach dreht sich bis zum Saisonbeginn am 9. September gegen Bayer Leverkusen tagtäglich alles nur noch um Handball.