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HallenHockey

BHTC darf sich erstklassig nennen

Der Bietigheimer HTC darf sich ab sofort nicht nur süddeutscher Hallenhockeymeister, sondern auch erstklassig nennen. Im letzten Saisonspiel in Mainz musste sich der Aufsteiger zwar 3:4 geschlagen geben, die Fahrkarte in die Bundesliga hatte das Team von Trainer Jürgen aber schon vorzeitig gebucht.

Gruppenfoto mit Meisterschaftswimpel (stehend von links): Theresa Lindenberger, Sina Schönamsgruber, Vanessa Merkle, Jana Fili, Greta Meissner, Ines Wanner, Jürgen Fili.Knieend (v. l.): Lina Rönsch, Melanie Senghaas, Neele Fili, Laura Hegen, Dina Fil
Gruppenfoto mit Meisterschaftswimpel (stehend von links): Theresa Lindenberger, Sina Schönamsgruber, Vanessa Merkle, Jana Fili, Greta Meissner, Ines Wanner, Jürgen Fili.Knieend (v. l.): Lina Rönsch, Melanie Senghaas, Neele Fili, Laura Hegen, Dina Fili und Nina Traxler. Foto: prtivat

Bietigheim-Bissingen. In einem schnellen, für den TSV Schott richtungsweisenden Spiel war die Stimmung in der Otto-Schott-Halle in Mainz von Beginn an aufgeheizt. Für des TSV ging es noch um den Klassenverbleib, hierfür benötigten die Pfälzerinnen entweder einen deutlichen Sieg mit mindestens sechs Toren Abstand oder im parallel laufenden Spiel zwischen TuS Obermenzing und der Eintracht Frankfurt einen hohen Sieg der Münchnerinnen.

Zu Beginn der Partie waren die Gäste aus Bietigheim das spielbestimmende Team und gingen bereits nach zwei Minuten durch Ines Wanner in Führung. Das Spiel wog hin und her mit Chancen auf beiden Seiten. Eine Ecke in der 14. Minute für den BHTC konnte von den Mainzerinnen gehalten werden. Es ging temporeich weiter. In der 17. Minute bekam der TSV eine Ecke zugesprochen, die die Gastgeberinnen zum 1:1 nutzten.

Danach hatten die Bietigheimerinnen das Spiel fest im Griff. Erst nach der Pause erhöhte der TSV den Druck. Das Team von Jürgen Fili konnte sich zunächst immer wieder aus dem Pressing der Gegner befreien, trotzdem imponierten die vielen Fans auf Mainzer Seite den BHTC-Frauen sehr. Nach einem Solo holte Greta Meissner eine Ecke für den Aufsteiger heraus. Ines Wanner nutze diese Gelegenheit um 2:1 (34. Spielminute).

Fortan wurde es immer hitziger. Mainz nahm 20 Minuten vor Schluss die Torhüterin gegen eine sechste Feldspielerin heraus. In dieser Überzahlsituation gelang dem TSV eine Ecke zum 2:2-Ausgleich.

Nun tobte die Halle und die Emotionen kochten hoch. Die Schiris hatten Schwierigkeiten das Tempo mitzugehen. Mainz spielte in Überzahlsituation etwas cleverer und erzielte zwei Treffer zum 4:2. Im Nachhinein wäre dieser Spielstand die Rettung und der Ligaverbleib für die Gastgeberinnen gewesen. Dann aber konnte Vanessa Merkle eineinhalb Minuten vor Schluss noch den Anschluss zum 3:4 markieren und schickte somit die Pfälzerinnen in die 2. Regionalliga.

Die Frauen des Bietigheimer HTC´s kosteten ihren Erfolg in vollen Zügen aus, denn es war bereits der dritte Aufstieg in Folge. „Höher geht es nun erstmal nicht mehr“, musste die Teamälteste, Melanie Senghaas, mit Erschrecken feststellen.

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