Logo

Hockey

Bietigheimer HTC kann für Liga 2 planen

Hockey-Frauen gewinnen überraschend beim TuS Lichterfelde und verschaffen sich Luft im Abstiegskampf

350_0900_19380_suesp.jpg
Luisa Knapp (links) trifft in Berlin zweimal für den BHTC. Foto: privat

Bietigheim-Bissingen. Überraschung in Berlin: Mit einem klaren 4:1-Sieg gegen den Tabellendritten TuS Lichterfelde kam der Bietigheimer HTC aus der Hauptstadt zurück. Die Schützlinge von Trainer Thomas Dauner verlassen damit die Abstiegsränge und verschaffen sich Luft für den Verbleib in der 2. Bundesliga. Sie stehen nun punktgleich mit der Eintracht Frankfurt auf dem sechsten Tabellenplatz.

Die Bietigheimer Hockey-Frauen reisten nach Berlin mit dem Ziel, mindestens einen Punkt zu holen. Doch die Gastgeberinnen kamen bereits in der 2. Minute zu einer Ecke, die aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Wenig später wurde dem BHTC eine Ecke zugesprochen, die Luisa Knapp zum 1:0 nutzte. Es war Torhüterin Lina Rönsch zu verdanken, dass es bis zur Pause beim 1:0 blieb.

Nach der Halbzeit war es wieder Knapp, die zum 2:0 einlochte. Keine zwei Minuten später erhöhten die Bietigheimerinnen durch Melanie Senghaas auf 3:0. Erst in der 51. Minute gelang Berlin der Anschluss zum 1:3, doch wenige Minuten später erzwang Ines Wanner mit ihrem Konter eine kurze Ecke, die sie selbst mit einem Schrubber zum 4:1-Endstand verwandelte.

Trainer Dauner war mächtig stolz auf sein Team. „Wir waren heute die effektivere Mannschaft, die jede Möglichkeit nutzte, die sich bot.“ Der Sieg war wichtig für den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga, obwohl zeitgleich klar war, dass vermutlich nur der Tabellenletzte absteigt, da sich der TSV Mannheim mit einem Sieg gegen den Club Raffelberg aus der Abstiegszone in der 1. Bundesliga befreite. Somit wird kein Südverein aus der 1. Bundesliga von oben in die 2. Bundesliga Süd/Ost absteigen.

Nächsten Samstag steht um 15 Uhr das letzte Heimspiel des Bietigheimer HTC in den Parkäckern an. Zu Gast wird der Tabellenletzte und Mitaufsteiger SC Charlottenburg sein. (red)