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Der HC Ludwigsburg festigt den vierten Platz

Rothemden gewinnen in der Feldhockey-Bundesliga gegen Zehlendorfer Wespen – Heimniederlage gegen Blau-Weiß Berlin

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HCL-Torschütze Lukas Schurig freut sich mit Laurenz Benner über den Treffer gegen Berlin. Foto: bm

Ludwigsburg. Der HC Ludwigsburg hat gestern seinen Doppelspieltag in der 2. Feldhockey-Bundesliga am Fuchshof erfolgreich abgeschlossen und den starken vierten Platz verteidigt: Die Ludwigsburger landeten einen 4:2 (2:2)-Heimsieg gegen die Zehlendorfer Wespen, am Vortag musste das Team von HCL-Coach Daniel Weißer dem Tabellenzweiten TC Blau-Weiß Berlin nach einer guten Leistung beim 3:6 (2:3) allerdings die Zähler überlassen.

Gegen die abstiegsbedrohten Berliner fanden die Weiser-Schützlinge zunächst nicht das richtige Gegengift. Berlin erzielte den Führungstreffer, doch dann hatte erneut Ludwigsburgs neuer Shooting-Star Lukas Schurig seinen Auftritt: Nach einem guten Einsatz des bulligen Youngsters Marius Wassermeyer verwandelte der Blondschof eine kurze Ecke von Kapitän Severin Schmidt zum Ausgleich.

„In drei Wochen bin ich vielleicht wieder dabei“, meinte der verletzte HCL-Eckenspezialist Michael Josek noch in der Auszeit über die Stadionanlage, „aber Lucky macht das schon.“ Und prompt war Schurig nach dem erneuten Berlin-Führungstreffer wieder der glückliche Abschlussspieler – 2:2. Im zweiten Durchgang ließen die „Rothemden“ den Wespen dann keinen Stich mehr. Manuel Baitis vergab noch, dann ließ Arne Huber und auch Schurig Gelegenheiten nach Strafecken aus – doch dann brachte Routinier Huber den HCL in Führung. Nachdem sich Raphael Schmidt stark auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, sorgte Nils Scheu im Zentrum schließlich mit dem 4:2-Endstand für die Entscheidung.

„Die Mannschaftsleistung war der Schlüssel“, betonte der sonntägliche Doppeltorschütze Schurig, „langsam klappt es auch bei mir mit den Ecken.“

Am Vortag kam der HCL ebenfalls schleppend in die Partie. Nach der Führung durch Schurig zeigten die Berliner ihre Qualitäten, sie drehten die Begegnung mit drei Toren, ehe Baitis noch den Anschluss zum 2:3 vor der Halbzeit schaffte.

Direkt nach Wiederbeginn kassierten die stark dezimierten Ludwigsburger den nächsten Gegentreffer. Als die Gastgeber wieder besser aufkamen, verwandelte der Aufstiegsanwärter eine kurze Ecke zum 4:2. Raphael Schmidts 3:5 in der Schlussphase wussten die Berliner praktisch im Gegenzug mit dem 6:3 zu beantworten.