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Leichtathletik
Gold für Leichtathletinnen aus dem Kreis im Hammer- und im Speerwurf

Katharina Blank von der LG Neckar-Enz setzt sich als baden-württembergische Meisterin durch. Foto: Ralf Görlitz
Katharina Blank von der LG Neckar-Enz setzt sich als baden-württembergische Meisterin durch. Foto: Ralf Görlitz
Zum Ende der Leichtathletiksaison präsentierten sich die LG Neckar-Enz und das LAZ Ludwigsburg in guter Verfassung. Bei den baden-württembergischen Meisterschaften der Aktiven in Heilbronn gab es Gold für zwei Athletinnen. Überrascht hat eine aus dem TV bekannte Athletin.

Ludwigsburg. Einen überaus spannenden Wettkampf lieferten sich die besten Speerwerferinnen des Landes. Die Bönnigheimerin Katharina Blank ging gleich im ersten Versuch in Führung und baute diese auf 41,82 Meter aus. Ihre Konkurrentin Jennifer Buckel (LG Hohenfels) übernahm nach dem fünften Versuch mit 41,99 Meter die Führung. Aber Blank konterte mit einer Saisonbestleistung von 42,11 Meter.

Die sportlich vielseitig talentierte Blank feierte bereits in der Jugend Erfolge auf Landesebene im Speerwurf und Stabhochsprung. Dann konzentrierte sie sich auf andere Sportarten und erlangte unter anderem durch mehrere Teilnahmen an der TV-Serie Ninja Warrior Bekanntheit.

Spontanes Comeback von Katharina Blank

„Das war etwas spontan“, sagte Blank zu ihrem Comeback. Eigentlich wollte sich die 29-Jährige auf einen Jedermann-Zehnkampf vorbereiten und schaute daher bei ihrer früheren Trainingsgruppe vorbei. Beim Hifa-Sportfest in Besigheim qualifizierte sie sich für die Landesmeisterschaften und knackte mit 40,52 Metern den Stadionrekord. „Nächstes Jahr werde ich es nochmal versuchen“, kündigte Blank an, die nach dem Hifa nur einmal spezifisch Speerwurf trainiert hatte.

Für das LAZ Ludwigsburg hielt einmal mehr Hammerwerferin Aileen Kuhn die Fahnen hoch. Mit einer stabilen Serie von Würfen durchweg über 60 Meter dominierte sie die Konkurrenz. Ihr zweiter Versuch über 62,61 Meter brachte die Siegweite vor Mireya Cassar (49,69 m) von der MTG Mannheim. Damit feierte Kuhn nach ihrem knappen Scheitern an der U20-WM-Teilnahme in Heilbronn einen versöhnlichen Saisonabschluss. LAZ-Läufer Felix Ebert sprintete in 50,28 Sekunden auf Rang sieben über 400 Meter bei den Männern.

Weiter auf der Erfolgsspur wandelt LG Neckar-Enz-Mehrkämpferin Lisa Durian. Die Bietigheimerin hatte sowohl im Weit- wie im Dreisprung starke Auftritte. Inmitten einer dichten Konkurrenz krönte sie ihre Leistung im letzten Durchgang mit 5,63 Metern und Rang 6. Im Dreisprung landete Lisa Durian bei 11,79 Meter und belegte schließlich Platz 5.

U16 kämpft um Medaillen

Für die Altersklasse U16 fanden in Heilbronn zeitgleich die württembergischen Meisterschaften statt. Anna Hiesinger, die frisch gebackene deutsche U16-Meisterin im Stabhochsprung, zeigte auf der blauen Bahn des Frankenstadions ihre Klasse im Hürdensprint. Im Finale über 80 Meter Hürden der W15 lief die LAZ-Athletin in ihrer Bestzeit von 11,77 Sekunden zum Sieg. Im Hammerwerfen probierte sich Hiesinger ebenfalls aus und landete mit 27,02 Metern auf Rang zwei.

Für die LGNE gewann Merit Schelling mit übersprungenen 2,30 Meter im Stabhochsprung Bronze bei den W14-Mädels. Lara-Mia Haizmann vom LAZ freute sich über 60 Meter Hürden in ihrer Bestzeit von 12,88 Sekunden ebenfalls über die Bronzemedaille. Platz drei ging in 2:26,14 Minuten auch an Lina Krüger (LAZ) über 800 Meter der W14. Im Hochsprung der W 15 Mädchen sprang Zeliha Atici (LAZ) über 1,50 Meter und damit gleichfalls zu Bronze. Für Valentin Welsch gab es in 2:09,68 Minuten Platz 4 im 800-Meter-Rennen der M15. Ebenfalls Vierter wurde Alexander Bauer im Hochsprung der M15 Jungen mit übersprungenen 1,60 Meter.

Gleich zweimal den dritten Medaillenrang verdiente sich Maxilian Plecko (Spvgg. Besigheim) bei der M 15. Im Stabhochsprung wurde er mit 2,40 Meter Fünfter. Im Hochsprung ließ er mit 1,63 Meter die höher eingestuften Athleten hinter sich und wurde vor Alexander Bauer (LAZ) Dritter. Lorenz Metzger wurde im Stabhochsprung mit 2,40 Meter Vierter. Nina Sippel profitierte im Hochsprung der W14 davon, dass sie die 1,45 Meter bereits im zweiten Versuch überwunden hatte. Die nächste unerwartete Bronzemedaille für die LG Neckar-Enz. (lin/mg/jai)