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Leichtathletik

Gold, Silber, Bronze und DM-Qualifikation als Lohn

Bei den süddeutschen U 23-Leichtathletik-Meisterschaften in Koblenz holte sich Luis Laufenberg vom LAZ Ludwigsburg im Diskuswerfen den Titel. Marie Weller und die 4 x 400-Meterstaffel der LG Neckar-Enz sorgten ebenfalls für Medaillenglanz.

Marie Weller (LG Neckar-Enz) gewinnt Silber über 800 Meter.Foto: R. Görlitz
Marie Weller (LG Neckar-Enz) gewinnt Silber über 800 Meter. Foto: R. Görlitz

Koblenz. Der Siegeswurf gelang Laufenberg nach einer guten Serie im letzten Versuch. Mit der Weite von 48,67 Metern setzte er sich vor Niklas Kretschmer von der LG Steinlach-Zollern, der die Scheibe ebenfalls im letzten Versuch auf 47,75 Meter warf.

Die Mittelstrecklerin der LG Neckar-Enz, Marie Weller, griff über 800 Meter ins Geschehen ein. Ihr Angriff auf den letzten 100 Metern war aber nicht von Erfolg gekrönt. Ihre Konkurrentin Adeline Haisch von der LG Region Karlsruhe hielt dagegen und sicherte sich nach 2:13,77 Minuten den Titel vor Weller, die 2:14,07 Minuten lief.

Einen harten Kampf um den Sieg gab es bei der 4 x 400-Meterstaffel der U.23. Clemens Schober eröffnete diese beherzt für die LG Neckar-Enz. Nach einem etwas missglückten Wechsel zeigte Micheal Mahl (VfL Gemmrigheim) eine umso stärkere Leistung und übergab auf Platz drei liegend. Marius Abraham (TSV Bönnigheim) machte noch einen Platz gut, Schlussläufer Jonte Fischer brachte die LGNE-Staffel auf Platz zwei nach 3:21,12 Minuten ins Ziel. Hinter der Siegerstaffel der LG Region Karlsruhe (3:20,83) überzeugte das LGNE-Quartett und wurde mit der Qualifikation zur deutschen Juniorenmeisterschaft belohnt.

Am ersten Wettkampftag hatte Selina Mahl (VfL Gemmrigheim) mit Platz vier über 400 Meter in 59,38 Sekunden überzeugt. Über dieselbe Distanz wurde Jonte Fischer in 49,47 Sekunden ebenfalls Vierter.

Auch der U.16-Nachwuchs des LAZ Ludwigsburg präsentierte sich zwei Wochen vor der Deutschen Meisterschaft in Bremen mit vielen Bestleistungen und gleich fünfmal Edelmetall. Jenna Fischer freute sich im Finale über 80 Meter Hürden der W 14 in 12,14 Sekunden über die Silbermedaille. Das zweite Silber sicherte sich Martina Landt im Stabhochsprungwettbewerb der W 15. Sie übersprang dabei die neue Besthöhe von 3,15 Meter und bestätigte damit die Norm für die U 16-DM. Thomo Pantis stand nach seinem Stabhochsprungwettkampf der M 14 mit übersprungenen 2,90 Meter auf Rang zwei. Eine Bronzemedaille gab es für Niklas Pysiewicz im Speerwerfen der M 15. Mit 51,08 Metern fehlten ihm nur 92 Zentimeter zur DM-Norm.

Bronze für LAZ-Sprintstaffel

Eine starke Vorstellung lieferte die 4 x 100-Meterstaffel der U 16-Jungen. In der Besetzung Noah Höschele, Thomo Pantis, Niklas Pysiewicz und Adrian Holzwarth lief das LAZ-Quartett in 45,09 Sekunden zu Bronze.

Enisa Ibraimi wurde zudem Vierte im Dreisprung der W 15 mit 10,87 Meter. Auf Rang sechs sprang Noah Höschele im Stabhochsprung der M 15 mit übersprungenen 3,60 Meter. Luca Müller lief in dieser Klasse über 3000 Meer nach 9:56,73 Minuten gleichfalls als Sechster ins Ziel. Alterskamerad Adrian Holzwarth lief im Zwischenlauf über 100 Meter in 11,80 Sekunden exakt zur DM-Norm.

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