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Hockey

HC Ludwigsburg muss mit Aufstiegsparty noch warten

Der HC Ludwigsburg hat in der 2. Hallenhockey-Bundesliga im Fernduell mit dem Verfolger TG Frankenthal weiter Boden gut gemacht: Der Tabellenführer schlug den Rüsselsheimer RK souverän mit 8:1 (4:0), hofften jedoch vergeblich auf einen Patzer der Konkurrenz.

Der Rüsselsheimer Niklas Isselhard (links) attackiert Sebastian Koffler (HC Ludwigsburg) Foto: Volker Dziemballa
Der Rüsselsheimer Niklas Isselhard (links) attackiert Sebastian Koffler (HC Ludwigsburg) Foto: Volker Dziemballa

Ludwigsburg. . Deutlich spannender als das eigene Spiel am Samstag war für den HC Ludwigsburg am Wochenende der Blick auf die Konkurrenz: Am gestrigen Sonntagmorgen musste der Tabellenzweite aus Frankenthal in Limburg ran. Die Frankenthaler bekleckerten sich nicht gerade mit Ruhm, wahrten jedoch nach dem 8:5-Erfolg ihre theoretischen Aufstiegschancen bei zwei Punkten Rückstand auf Ludwigsburg. Die Entscheidung muss jetzt am letzten Spieltag fallen.

Die Ludwigsburger hatten am Samstagabend längst vorgelegt. Der sonst aüßerst kritische Chefcoach Daniel Weißer stellte seinen Schützlingen für den Auftritt in der Pfalz sogar Bestnoten aus. „Unsere Defensive war lange unsere einzige Problemzone“, erklärte der Trainer am Sonntagmorgen, „in Rüsselsheim haben wir hinten ein richtig gutes Spiel gemacht, da waren wir so gut wie lange nicht.“

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Die Ludwigsburger ließen schlicht nichts zu – und nutzen vorne konsequent ihre Chancen. Am Freitag hatte der Kapitän noch vor der Schwere der Auswärtsaufgabe gewarnt, am Spielabend donnerte Severin Schmidt schon nach sieben Spielminuten den Ball nach einer Ecke zur Führung ins Netz.

Nachdem Matthias Schurig und Goalgetter Arne Huber nachgelegt hatten, waren die Rüsselsheimer eigentlich bereits besiegt. Youngster Jonas Fischer markierte vor der Pause noch den 4:0-Halbzeitstand, ehe Routinier Huber gleich nach Wiederanpfiff dann den Deckel mit seinem 5:0 vollends drauf machte.

Reife Leistung von Torhüter Leo Fili

Eckentore von Raphael Schmidt und Matthias Schurig kamen noch hinzu, zudem traf noch Elias Brönnimann zum 8:1-Endstand. „Vorne haben wir immer sieben, acht Tore gemacht“, betonte der Coach, „in Rüsselsheim war das aber auch hinten und von unserem Torhüter Leo Fili eine ganz reife Leistung.“

HCL: Fili; Huber (2), Josek, S. Schmidt (1), M. Schurig (2), Hanel, Fischer (1), R. Schmidt (1), Koffler, Bachmann, L. Schurig, Brönnimann (1).

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