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HCL mit dem ersehnten Befreiungsschlag

HC Ludwigsburg sichert sich mit zwei Siegen den Klassenverbleib und qualifiziert sich für die Aufstiegsrunde

Augen zu und durch: TuS-Verteidiger Philipp Peisert versucht einen Schuss von Ludwigsburgs Elias Brönnimann (rechts) zu blocken. Foto: Baumann
Augen zu und durch: TuS-Verteidiger Philipp Peisert versucht einen Schuss von Ludwigsburgs Elias Brönnimann (rechts) zu blocken. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Der HC Ludwigsburg hat mit zwei Heimerfolgen die Qualifikation zur Aufstiegsrunde in der 2. Feldhockey-Bundesliga geschafft: Gestern schlug er Blau-Weiß Berlin mit 4:3 (2:2), am Samstag schaffte er mit dem 3:2 (2:2) den Befreiungsschlag gegen den TuS Lichterfelde.

„Wir waren über die komplette Spielzeit die bessere Mannschaft“, befand Ludwigsburgs Trainer Daniel Weißer nach dem 4:3 gestern. Der Matchwinner beim zweiten Sieg am Wochenende war Matthias Schurig: Der Rotschopf leitete in der zehnten Minute bereits das 1:0 von Elias Brönnimann ein. Noch vor der Pause nahm er eine kurze Ecke erfolgreich zum 2:0-Halbzeitstand ab, ehe er die Ludwigsburger nach dem zwischenzeitlichen 2:2 erneut nach einer kurzen Ecke zum 3:2 in Führung schoss. Nach einem Konter über Arne Huber lauerte kurz darauf Moritz Lipinski am langen Pfosten und markierte in der 34. Minute das 4:2.

Der HCL verpasste die Vorentscheidung und musste um den Sieg zittern, nachdem die Gäste auf 3:4 verkürzten (41.). „Wir hatten aber mit Leo Fili wieder einen sehr guten Torwart“, freute sich Weißer.

Am Vortag schlenderte Arne Huber und Andreas Wörz vergnügt nach Spielschluss Arm in Arm vom Feld. Ein echter Coup war gelungen: Aus der Personalnot machte Coach Weißer eine Tugend und reaktivierte seine Altstars Wörz und Huber aus dem Hockey-Rentenstand. „Die beiden waren gut für die Seele der Mannschaft“, sagte Weißer.

Der HCL präsentierte sich endlich wieder von Beginn an wach und laufstark. Nils Scheu eroberte in der 14. Minute selbst den Ball, ehe er nach einem Sololauf mit dem Führungstor abschloss. Nach einem Konter legte Youngster Niklas Vogt zum 2:0 nach. Im zweiten Durchgang agierten die Rothemden sorgloser und wurden prompt mit dem Anschlusstreffer bestraft. Der starke HCL-Keeper Fili parierte gleich einige kurze Ecken bravourös, beim 2:2 der Berliner nach einer Strafecke war er jedoch machtlos. Als sich ein Remis abzeichnete, war drei Minuten vor dem Ende Vogt im Zentrum der erfolgreiche Abnehmer zum 3:2-Endstand. „Das war ein sehr wichtiger Sieg“, jubelte der Doppeltorschütze, „wir wollen unbedingt in die Aufstiegsrunde.“

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