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FeldHockey

HCL mit fulminantem Saisonstart

Der HC Ludwigsburg hat in der 2. Feldhockey-Bundesliga einen fulminanten Saisonauftakt hingelegt: Am Samstag schlug der HCL tatsächlich den Meisterschaftsfavoriten SC Frankfurt 1880 mit 3:2 (0:1), ehe er gestern auch noch den Münchner SC mit 4:2 (1:2) besiegte.

Der HC Ludwigsburg startet mit zwei Heimsiegen in die Saison – Matthias Schurig (2. von links) hat großen Anteil am Erfolg.Foto: Baumann
Der HC Ludwigsburg startet mit zwei Heimsiegen in die Saison – Matthias Schurig (2. von links) hat großen Anteil am Erfolg. Foto: Baumann

Ludwigsburg. „Wir haben am Samstag eine Halbzeit gebraucht, dann waren wir da“, jubelte Ludwigsburgs Spielführer Severin Schmidt gestern nach dem Abpfiff. Der HCL-Saisonstart war verregnet, aber fiel alles andere als ins Wasser. Trainer Daniel Weißer hielt nach dem 4:2 von Manuel Baitis gegen die Frankfurter gestern nichts mehr, er stürmte jubelnd auf die Anlage. „Am Samstag hatten wir Glück, am Sonntag haben wir auch in dieser Höhe verdient gewonnen“, fand er.

Gegen den SC Frankfurt war der HCL bereits fulminant in die Runde gestartet, obwohl es in der ersten Hälfte gar nicht danach aussah. „In der ersten Spielhälfte hat fast nur Frankfurt gespielt“, erklärte HCL-Trainer Weißer, „wir hatten Glück, dass wir zur Pause nur mit 0:1 in Rückstand lagen.“ Die Ludwigsburger hatten kurz vor dem Seitenwechsel den Gegentreffer kassiert.

Im zweiten Durchgang präsentierte sich der HCL griffiger, die 2:1-Führung von Elias Brönnimann und Raphael Schmidt war die verdiente Belohnung. Die Gäste kamen zwar nach einer kurzen Ecke zum 2:2, doch Matthias Schurig markierte mit der dritten HCL-Ecke den Siegtreffer zum 3:2-Erfolg.

Gestern legten die Rothemden gegen den Münchner SC sofort eine weitere Topleistung hin: Matthias Schurig verwandelte eine kurze Ecke nach zehn Minuten zur Führung. Und auch der zwischenzeitliche 1:2-Rückstand konnte die Ludwigsburger nicht schockieren: Mit einem brillanten Sololauf schaffte Raphael Schmidt im dritten Viertel das 2:2.

Der HCL ließ einige gute Möglichkeiten aus, doch dann war Matthias Schurig nach einer kurzen Ecke zum 3:2 zur Stelle und brachte sein Team auch am zweiten Spieltag wieder auf die Siegesstraße.

„Das hätten wir selber nicht erwartet“, jubelte der Ludwigsburger Spielführer Schmidt über den Traumstart. „Das sind die zwei absoluten Topteams der Liga“, ordnete der Chefcoach den Doppelcoup ein.

HCL: Fili, Kniebühler; Thum, S. Schmidt, R. Schmidt (2), Vogt, Veigel, Gruber, L. Schurig, Bachmann, M. Schurig (4), Mayer, J. Fischer, Roura, Brönnimann (1), Binder, Baitis (1).

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