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Hockey

HCL muss den Abstieg schlucken

Es hat nicht mehr gereicht. Der HC Ludwigsburg muss nach einer absehbaren Niederlage am letzten Spieltag beim Tabellenzweiten die 1. Hockey-Hallenbundesliga als Tabellenschlusslicht verlassen.

Ludwigsburg. Am Sonntagnachmittag kassierten die Ludwigsburger beim Mannheimer HC eine klare 3:9 (1:4)-Niederlage. Gefasst nahm es das Team um Kapitän Severin Schmidt, der HCL musste nach der Heimniederlage in der Vorwoche gegen die Nürnberger mit dem Abstieg rechnen.

„Keiner war zu Tode betrübt“, betonte HCL-Coach Daniel Weißer, der nachmittags bereits wieder in der Alleenhalle bei den um die baden-württembergische Meisterschaft kämpfenden A-Junioren weilte. Seine Schützlinge waren gestern mit der Situation konfrontiert, dass auch der MHC nach dem Nürnberger Erfolg am Vortag voll auf Sieg spielen musste, um für sich die letzten Zweifel an der Play-off-Teilnahme zu zerstreuen. Dennoch hatten die Gäste vor einer stattlichen Zahl an Schlachtenbummlern beste Chancen zum Führungstreffer, doch einmal mehr zeigte der HCL vor dem gegnerischen Tor große Schwächen.

„Das zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison“, erklärte der Trainer. Nach rund 20 Minuten gerieten seine Schützlinge dann auf die Verliererstraße: Die Kurpfälzer zogen nach individuellen Ludwigsburger Fehlern auf 4:0 davon, ehe der HCL nach einer kurzen Ecke durch Raphael Schmidt immerhin noch zum 1:4-Pausenstand verkürzen konnten.

Im zweiten Durchgang versuchten es die Ludwigsburg ohne Keeper Tobias Weißer mit sechs Feldspielern. Lukas Schurig und Manuel Baitis brachten die Gäste auch tatsächlich wieder bis auf 3:5 heran. Ein Mannheimer Doppelschlag besiegelte dann aber den HCL-Abstieg, ehe die 3:9-Niederlage schließlich perfekt war. „Wir haben es verpasst, die Münchner wenigstens einmal zu schlagen“, merkte Ludwigsburgs Coach an: „So haben wir den Ligaverbleib einfach auch nicht verdient.“

HCL: Kniebühler, Tobias Weißer - Severin Schmidt, Michael Josek, Huber, Raphael Schmidt (1), Baitis (1), Fischer, Hanel, Lukas Schurig (1), Bonner, Matthias Schurig, Koffler.