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HCL startet völlig entspannt

Aufstiegsrunde soll vor allem dazu dienen, Ludwigsburger Team zu entwickeln

Daniel Weißer.Foto: Baumann
Daniel Weißer. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Was im Herbst 2019 begann und im Herbst 2020 fortgesetzt wurde, wollen die Clubs der 2.Bundesliga nun zu Ende bringen. Am Wochenende startet mit der Auf- und Abstiegsrunde der letzte Teil der Feldhockeysaison unter Coronabedingungen. „Mehr oder weniger ist es eine Saisonverlängerung“, sagt Daniel Weißer, der mit seinem HC Ludwigsburg nach dem dritten Platz in der Hauptrunde an der Aufstiegsrunde teilnimmt. Am heutigen Samstag geht es für den HCL um 14 Uhr mit dem Duell bei Spitzenreiter SC Frankfurt 1880 los.

Punkte werden mitgenommen

Die Punkte aus der zurückliegende Hin- und Rückserie werden in die anstehende Aufstiegsrunde mit fünf Teams mitgenommen, 13 Punkte Rückstand haben die Ludwigsburger auf Frankfurt. „Unser Saisonziel ist es, den dritten Platz zu belegen. Wenn uns das gelingt, haben wir über zwei Jahre eine super Leistung gezeigt“, sagt Weißer. „Es haben alle Bock und freuen sich, dass es wieder richtig losgeht.“

Da der Abstieg ausgeschlossen und der Aufstieg unwahrscheinlich ist, geht Ludwigsburg mit einer gewissen Lockerheit ins Rennen. „Wir haben keinen Druck und können entspannt in die Saison gehen“, betont Weißer.

Neu in der ersten Mannschaft dabei sind die beiden 17-jährigen Juniorennationalspieler Florian Bauer und Bruno Laumann sowie der 18-jährige Liam Seehaus. „Sie machen noch viele Fehler, aber die muss man ihnen zugestehen und sie Spielminuten sammeln lassen“, erklärt Weißer. „Die haben wir alle drei mit dabei. Das ist gut, die Mannschaft kann sich so entwickeln.“ David Hanel und Nils Scheu sind noch angeschlagen, Matthias Schurig wurde am Meniskus operiert und Michael Josek fällt noch länger aufgrund seines Kreuzbandrisses aus.

Um das Infektionsrisiko gering zu halten, versuchen die Ludwigsburger, so viel wie möglich draußen zu sein. Bevor es auf Auswärtsfahrten oder in geschlossene Räume geht, werden laut Weißer Schnelltests durchgeführt. Übliche Rituale wie das gemeinsame Essen mit Gegner und Schiedsrichtern nach dem Spiel fallen flach. „Allen ist das Risiko bewusst. Jeder weiß zu schätzen, dass wir unseren Sport wieder ausüben dürfen“, betont Weißer, der sein Amt im Sommer nach acht Jahren aufgeben wird, um sich verstärkt seinen Aufgaben als Clubmanager zu widmen.

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