Logo

Leichtathletik

HIFA mit Topweiten und persönlichen Bestzeiten

Das Kugelstoßen und Bönnigheim passen seit Jahren gut zusammen. Dem Sportfest an Himmelfahrt drückte diesmal Tobias Dahm seinen Stempel auf. Doch auch die lokalen Athleten zeigten sich beim 34. „HIFA“ im Stadion am Mineralfreibad von ihrer Schokoladenseite.

Stark in Form: Tobias Dahm.
Stark in Form: Tobias Dahm.
350_0900_22593_Bau_20190530_HB_001.jpg

Bönnigheim. Tobias Dahm stieß die Kugel nahe an den bisherigen Stadionrekord. Die starke Serie krönte der Sindelfinger mit 19,56 Meter, womit er seinen Ambitionen, Deutschland bei Großereignissen zu vertreten, Nahrung gab. Wie so oft warteten auch die Athleten der heimischen LG Neckar-Enz auf gewohntem Terrain mit Bestleistungen und Tagessiegen auf.

Während die Teilnehmerzahl diesmal etwas hinter den Erwartungen hinterherhinkte, fanden die teilnehmenden Athleten gut präparierte Anlagen und Topwitterungsverhältnisse vor. Diese Bedingungen konnten die Stabhochspringer nicht ganz nutzen. Jakob Köhler-Baumann (LG Filstal) und der Bönnigheimer Zehnkämpfer Felix Hepperle zeigten sich mit ihren Leistungen von 5,20 Meter und 4,80 Meter als Erste und Zweite nicht ganz zufrieden. Favorit Florian Gaul (VfL Sindelfingen) scheiterte sogar an seiner Anfangshöhe. Dagegen hallte bei Luzia Herzig vom TV Engen ein Jubelschrei durchs Stadion. Mit 4,20 Meter stellte sie im zweiten Durchgang eine neue Bestleistung als Siegerin auf.

Michael Kucher (LG Staufen) zeigte seine Freude über die 400 Meter in 47,86 Sekunden – das war Stadionrekord in Bönnigheim. Der Frankfurter Georg Fleischhauer lief über die 400 Meter Hürden zwar weit voraus, kam aber etwas überraschend nicht in die Nähe des Stadionrekords. Seine 52,98 Sekunden bedürfen noch einer Steigerung, um sich für weitere Einsätze im Nationaltrikot zu empfehlen.

Einer der erfolgreichsten deutschen Behindertensportler mischte beim Speerwerfen mit. Der kleinwüchsige Mathias Mester (1. FC Kaiserslautern) warf im letzten Versuch 35,92 Meter.

Die 200 Meter der Männer entschied Lamin Camara von der LG Neckar-Enz in 22,11 Sekunden für sich. Mit Philipp Winkeler fuhr ein Sprinter des Ausrichters sogar einen Doppelsieg bei der U.20 ein. Über 100 Meter lief er 11,14 Sekunden, auf der doppelten Strecke kam er nach 22,89 Sekunden ins Ziel.

Qualifikation für Jugend-DM

Auch Tabea Tempel schaffte dieses Kunststück in der Altersklasse U.18. Sie verbesserte dabei über beide Strecken ihre Bestzeiten. Auf der Kurzstrecke lief sie einen Vorsprung in 12,55 Sekunden heraus. Noch besser agierte die Bietigheimerin auf ihrer Paradestrecke. In 25,51 Sekunden schaffte sie über die 200 Meter erstmals die Qualifikation zur deutschen Jugendmeisterschaft. Luca Merita entschied mit Bestleistung von 9,05 Meter das Kugelstoßen der M.14 für sich.

Autor: