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Turnen

Hoheneck setzt sich auf dem dritten Platz fest

Turnerinnen der KSV haben am Boden zu kämpfen – Enttäuschung über Rückstand zur Spitze – Nächster Wettkampf im Oktober

Ludwigsburg. Auch beim zweiten Wettkampf haben die Turnerinnen der KSV Hoheneck in der Regionalliga Mitte den dritten Platz belegt. Der Abstand zu den vorderen Plätzen war am Sonntag in Backnang deutlich größer als in der Vorwoche, dafür sorgten mehrere Fehler am Schwebebalken. Auch auf dem Boden hatte die Riege zu kämpfen.

Hoheneck turnte mit 164,75 Punkten zwar auf 0,85 Punkte mehr als vor einer Woche, musste sich jedoch mit 2,35 Punkten der KTG Heidelberg und 2,6 Punkten dem TV Bodenheim geschlagen geben. Die beiden Topteams tauschten die Plätze, dahinter blieb mit Hoheneck und der Eintracht Frankfurt II alles beim Alten. Auch wenn die Eintracht den Rückstand auf die Schwäbinnen verkürzen konnte, war der Abstand mit 3,75 Punkten immer noch komfortabel.

Dieses Mal startete die KSV-Riege am Stufenbarren und zeigte sich hier deutlich verbessert. Mit verantwortlich für die Steigerung von 3,65 Punkten waren Lara (9,05 Punkte) und Maren Kauderer (8,55 Punkte), die beide in ihrem ersten Saisoneinsatz ihren Wert für die Mannschaft unter Beweis stellten. Joana Lamatsch (9,05) und Mona Ziegler (8,6) kamen ebenfalls gut durch ihre Übungen, Amy Fischer (8,2) fiel trotz guter Übung aus der Wertung. „Am Schwebebalken lief es nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben“, stellte Trainerin Ute Ziegler fest.

Fischer (9,85) und Saskia Knoll (9,8) konnten zwar Stürze vom Gerät gerade so vermeiden, mussten dennoch größere Abzüge hinnehmen. Lamatsch erhielt trotz Sturz mit 10,6 Punkten die höchste Teamwertung. Das lag auch daran, dass Ziegler (8,6) und Lara Kauderer (7,9) gleich zweimal vom Gerät fielen. Mit dem Ergebnis am Boden waren die Hoheneckerinnen nicht zufrieden, was Ziegler auf die in die Jahre gekommene Bodenfläche schob: „Deshalb haben wir die Übungen etwas reduziert.“

Fischer (9,55) und Carolin Renz (9,15) stürzten beide beim Vorwärtssalto mit ganzer Schraube. Valentina Herbst (10,65) kam gut durch ihre Übung, auch Lamatsch (11,1) und Ziegler (10,4) zeigten keine Fehler, verzichteten aber auf die Vorwärtsschraube (Lamatsch) und den Doppelsalto rückwärts (Ziegler). Mit vier 12er-Wertungen von Lamatsch (12,45), Maren Kauderer (12,4), Ziegler (12,1) und Renz (12,0) war Hoheneck wieder das beste Sprung-Team. „Auf dem dritten Platz haben wir uns jetzt eingefunden, das ist in Ordnung“, resümiert Ziegler das Ergebnis.

Am Ende des Tages stand eher die Enttäuschung, selbst nicht den besten Wettkampf gezeigt zu haben. Mit Lamatsch hatte die KSV an diesem Tag die beste Einzelturnerin in ihren Reihen, sie kam auf 43,2 Punkte. Bis zum nächsten Wettkampf am 26. Oktober bleibt der KSV Hoheneck jetzt Zeit, um weiter an den Übungen zu arbeiten.

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