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Klatsche für Schützengilde schon im Viertelfinale

In der Bundesliga-Endrunde in Rotenburg/Fulda kassieren Ludwigsburger Luftpistolenschützen 0:5-Niederlage gegen Braunschweiger SG

Ludwigsburg. Bereits im Viertelfinale musste der deutsche Meister die Segel streichen. In der Bundesliga-Endrunde in Rotenburg an der Fulda kassierten die Luftpistolenschützen der SGi Ludwigsburg am Samstagvormittag eine deftige 0:5-Klatsche gegen die Braunschweiger SG. Der Kampf um die Medaillen fand am Sonntag ohne den Titelverteidiger aus Ludwigsburg statt. Braunschweig fertigte im Finale auch den Süd-Ersten SV Kelheim-Gmünd glatt mit 5:0 ab. Dritter wurde der SV Kriftel.

Nach einem guten Einstieg ins Duell mit Braunschweig geriet das Quintett aus Ludwigsburg in der dritten von vier Zehnerserien entscheidend ins Hintertreffen. „Bei allen ist der Faden zwischen dem 25. und 27. Schuss gerissen“, schilderte Team-Managerin Kathrin Hochmuth den kollektiven Blackout. Die Braunschweiger packten die Chance beim Schopfe, sich für die bittere 1:4-Finalniederlage im vergangenen Jahr zu revanchieren. Die erwartete Leistung konnte nur die Französin Celine Goberville abrufen, die allerdings dem ukrainischen Weltklasseschützen Oleg Omelchuk den Punkt nicht streitig machen konnte (382:387). Kevin Venta (377:379 gegen Jonathan Mader), Aaron Sauter (374:378 gegen Patrick Meyer), Julia Hochmuth (374:376 gegen Michael Bittner) und René Potteck (369:373 gegen Vanessa Seeger) blieben deutlich unter ihren Möglichkeiten. Hätten Venta, Sauter, Hochmuth und Potteck ihr Potenzial ausgeschöpft, wären sehr wohl die drei Pluspunkte möglich gewesen, die man sich im Vorfeld erhofft hatte. Kathrin Hochmuth blickte gleich nach vorn: „Jetzt wünschen wir unseren Sportlern eine gute Europameisterschaft.“ Für die kontinentalen Titelkämpfe haben sich neben Julia Hochmuth und Kevin Venta auch die Französinnen Celine und Sandrine Goberville sowie der Isländer Asgeir Sigurgeirsson qualifiziert.

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