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Leichtathletik

LAZ-Talente belohnen sich mit Titel

Die Leichtathleten im Kreis Ludwigsburg sind mit mehreren Erfolgen von den deutschen Jugendmeisterschaften aus Heilbronn zurückgekehrt. Vor allem das LAZ Ludwigsburg glänzt dabei mit zwei nationalen Titeln.

Nationale Topathleten ihrer Altersklasse: Hammerwerferin Aileen Kuhn und Hindernisläufer Kurt Lauer. Fotos: Iris Hensel
Nationale Topathleten ihrer Altersklasse: Hammerwerferin Aileen Kuhn und Hindernisläufer Kurt Lauer. Foto: Iris Hensel
Nationale Topathleten ihrer Altersklasse: Hammerwerferin Aileen Kuhn und Hindernisläufer Kurt Lauer. Fotos: Iris Hensel
Nationale Topathleten ihrer Altersklasse: Hammerwerferin Aileen Kuhn und Hindernisläufer Kurt Lauer. Foto: Iris Hensel

Ludwigsburg/Heilbronn. Bei den deutschen Jugendmeisterschaften im Heilbronner Frankenstadion hat das LAZ Ludwigsburg über vier Mal Edelmetall gejubelt. Silber gab es zudem für Hammerwerfer Moritz Röske vom ASV Oßweil. Lion Tür von der LG Neckar-Enz schaffte es im Stabhochsprung der U18 überraschend auf Rang 3.

Einen Auftakt nach Maß für das Leichtathletikzentrum Ludwigsburg brachte der erste Wettbewerb. Im Hammerwerfen der U18-Mädels kratze der zweite Versuch von Aileen Kuhn bereits knapp an der 70-Metermarke. Mit einer neuen persönlichen Bestweite von 69,86 Metern holte sie sich verdient und zum vierten Mal in Folge den den deutschen Meistertitel. Als Europas Jahresbeste verpasste sie zudem den deutschen Rekord (70,10 Meter) nur um wenige Zentimeter.

Sharon Enow Abio zurück in der Spitze

Mit einer überzeugenden Vorstellung über 2000Meter-Hindernis der U18 Jungen sicherte sich der Vorjahresvierte Kurt Lauer ebenfalls Gold und den zweiten Titel für das LAZ. Ein spannender Rennverlauf brachte die Entscheidung erst etwas 300 Meter vor dem Ziel, als Lauer nach langer Tempoarbeit an der Spitze noch die meisten Körner für einen langen Schlussspurt auspackte und somit seinen härtesten Verfolger, Henrik Lindstrot (TuS Germania Horstmar; 6:01,84 min), in neuer Bestzeit von 5:57,84 Minuten auf Rang zwei verwies. In der europäischen U18 Jahresbestenliste liegt er damit auf Rang vier. Kurz zuvor lief Charlotte Römer über 2000Meter-Hindernis der U20 Mädchen ebenfalls ein starkes Rennen. Die Vorjahresdritte in der U18 konnte lange Zeit das Tempo in der Spitze mitgehen. Auf den letzten zwei Runden musste sie zwei Mädels ziehen lassen und freute sich im Ziel über eine persönliche Bestzeit (6:46,99 Minuten) und die Bronzemedaille.

Hammerwerfer Moritz Röske vom ASVOßweil wirbelte in seinem dritten Versuch mit Tempo durch den Ring und ließ seinen 5-Kilogramm-Hammer auf starke 63,94 Meter fliegen. Mit dieser neuen persönlichen Bestweite ließ er einige Mitkonkurrenten hinter sich und freute sich am Ende über die Silbermedaille.

Pünktlich zu ihrem DM-Comeback setzte Sharon Enow Abio (LAZ) in Durchgang fünf ihren ersten Sprung in dieser Freiluftsaison über die Sechs-Meter-Marke und sicherte sich mit 6,08 Metern die Bronzemedaille. In ihrem erst dritten Wettkampf aus langem Anlauf nach der Achillessehnenverletzung im letzten Jahr ist sie nun zurück in der nationalen Spitze.

Der Nachwuchsathlet der LG Neckar-Enz, Lion Tür, konnte bei der U18 als einer der wenigen Springer seine Bestmarke bei teilweise böigen Winden übertrumpfen. Mit 4,50 Metern nutzte er die Gunst der Stunde, ließ sich im Gegensatz zur Konkurrenz nicht von den Bedingungen beeindrucken und schnappte sich so beim Stabhochsprung den Bronzerang.

Mit 52,17 Meter in seinem zweiten Versuch qualifizierte sich Robin Vrbek (LAZ) als Sechster für das Diskusfinale der U20. Mit einer Steigerung auf 52,37 Meter stand für ihn Platz 7. Für Enisa Ibraimi klappte es im Dreisprungwettbewerb der U18 Mädchen mit ihrem weitesten Sprung in Durchgang drei (11,71 Meter) ebenfalls mit einem Platz im Finale. Für sie hieß es am Ende Rang acht. Sprinter Adrian Holzwarth wusste in seinem Halbfinallauf über 100Meter der U18 in 11,07 Sekunden und Rang 13 zu überzeugen. (red)