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Ludwigsburg unterliegt Dauerkonkurrenten

Wasserballer müssen sich White Sharks Hannover mit 6:8 geschlagen geben – Aufstieg in Pro A bereits sicher

Adrian Jakovcev.Foto: Baumann
Adrian Jakovcev. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Prestigeduell verloren. Die Tabellenführung verpasst. Trotz des sicheren Aufstiegs bleibt die Krönung für eine erfolgreiche Saison beim SV Ludwigsburg in der Aufstiegsrunde um die Pro A aus. Nach der 9:10 – Niederlage im Heimspiel musste sich die Mannschaft um SVL-Coach Milosav Aleksic erneut gegen den Tabellenprimus White Sharks Hannover, diesmal auswärts, mit 6:8 geschlagen geben. Nach vier Aufeinandertreffen war es die dritte Niederlage gegen den Dauerkonkurrenten aus Hannover.

„Wir haben im Voraus gedacht, dass wir dort zu Kanonenfutter werden. Insofern können wir mit dem Ergebnis gut leben“, sagt SVL-Kapitän Adrian Jakovcev. Die Begegnung zweier zukünftiger Pro A Teams war alles andere als spektakulär. Leichtsinnsfehler, mangelnde Kreativität und eine hohe Aggressivität – 17 Hinausstellungen wurden registriert – waren auf der Tagesordnung.

Dennoch: Spannung bot die Partie allemal. Den besseren Beginn hatte White Sharks Hannover erwischt. Philipp Dolff und Justus Gläser brachten den Gastgeber mit 2:0 in Front, ehe Deni Cerniar aus dem Rückraum für den SVL das Anschlusstor (2:1) erzielte. Im zweiten Viertel entwickelte sich ein regelrechter Schlagabtausch. Hannover konnte durch ein starke Überzahlquote jeweils zwei Mal in Führung gehen (4:2, 5:3), doch die Barockstädter kamen durch Milosav Aleksic und ein Strafwurftor von Marvin Thran in die Erfolgsspur zurück (5:5). Auch nach der Halbzeit blieb das Spiel offen. Beide Mannschaften trennten sich in einen torarmen Abschnitt mit 6:6. Der SVL hielt bis hierhin gut dagegen, als im letzten Viertel dann doch alle Dämme brachen: Nach drei persönlichen Ausschlüssen musste SVL-Center Verteidiger Dario Labavic vorzeitig das Wasser verlassen – war der SVL ohnehin durch das Fehlen von Center Timo van der Bosch und Nikolaos Prosiniklis dünn besetzt.

White Sharks Hannover antwortete mit zwei Toren durch den überragenden Philipp Dolff (4 Tore). Der Sieg war den Gastgebern am Ende nicht mehr zu nehmen. „White Sharks hatte am Ende mehr Kondition als wir“, sagt SVL-Spieler Antonio Tadic. Am 29. Juni steht für den SVL im Freibad Hoheneck die letzte Partie gegen Rhenania/BW Poseidon Köln an.

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