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Wasserball

Mit zwei Neuzugängen stellt sich SVL der Saisonrückkehr

Die Bundesligawasserballer des Schwimmvereins Ludwigsburg 08 setzen am Wochenende in Potsdam mit der Vorrunde um das Halbfinale der deutschen Meisterschaft ihre Pro-A-Saison fort. Vor dem Turnierstart steht ein umfassender Coronatest.

Voller Ehrgeiz: SVL-Teammanager Adrian Jakovcev. Foto: Baumann
Voller Ehrgeiz: SVL-Teammanager Adrian Jakovcev. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Mit einigen personellen Veränderungen geht Wasserball-Bundesligist SV Ludwigsburg gegen den Gastgeber OSC Potsdam, den ASC Duisburg und die White Sharks Hannover ins Vorrundenturnier um das Halbfinale der deutschen Meisterschaft in Potsdam: Centerverteidiger Aleksa Manic (25, zuvor Frankreich) und Rechtsaußen Mattia Ruggeri (23, von Promogest/Italien) werden die Barockstädter verstärken. Beide haben einen Einjahresvertrag unterschrieben. Philipp Kotowski (28) dagegen wechselt aus familiären Gründen zum Liga-Konkurrenten SG Neukölln Berlin.

SVL-Teammanager Adrian Jakovcev sieht in den Zugängen eine weitere Entwicklung: „Mit Aleksa Manic kommt ein Spieler mit hoher Wasserballkompetenz, der unseren Betreuer Marko Martinic als Co-Trainer unterstützen und die Jugendarbeit im Verein leiten soll. Mattia Ruggeri ist ein junger Linkshänder mit sicherlich großem Potenzial.“ Beide Neuzugänge haben zuvor in den großen Wasserball-Nationen gespielt: Manic war von 2012 bis 2014 für den ungarischen Erstligisten Szentes, später für den türkischen Erstligisten Adalar (2014/15) und zuletzt für die serbischen Erstligisten Sabac (2015/16) und Radnicki Kragujevac (2016 bis 2019) aktiv. In Serbien spielte er mit Marko Martinic eine Saison zusammen. Linkshänder Ruggeri sammelte Erfahrung beim italienischen A2-Erstligisten Promogest. Auch hier kam der Kontakt über Marko Martinic zustande. „Die Kaderplanung ist zu 90 Prozent abgeschlossen. Wir rechnen noch mit einem oder zwei neuen Spielern nach dem Turnier in Potsdam“, sagte Jakovcev.

Drei Spiele in 24 Stunden

Trotz planmäßiger Kaderplanung herrschte bei den Ludwigsburger Wasserballern am Tag vor dem Vorrundenturnier in Potsdam Ungewissheit: Gestern absolvierten Spieler und Trainerstab einen Coronatest. Die Ergebnisse stehen noch aus. Bei einem positiven Fall wird der infizierte Spieler von einer Turnierteilnahme ausgeschlossen.

„Wir gehen davon aus, dass alle gesund nach Potsdam fahren werden“, sagte SVL-Spielertrainer Marko Martinic. Im Kampf um die ersten zwei Halbfinalplätze der deutschen Meisterschaft stehen für den SVL drei Vorrundenspiele innerhalb von 24 Stunden gegen den Vierten ASC Duisburg (Samstag, 11.30 Uhr), den Dritten OSC Potsdam (20.20 Uhr) und gegen den Fünften des Rankings White Sharks Hannover (Sonntag, 9.45 Uhr) an. „Das ist ein brutaler Zeitplan. Uns fehlt seit fünf Monaten Spielpraxis. Wir werden das Turnier als Vorbereitung für die neue Saison nutzen“, sagte Martinic.

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