Logo

Volleyball

MTV ist bereit für den Gradmesser

Die Drittliga-Volleyballer des MTV Ludwigsburg haben den ersten Saisonsieg gefeiert. Im Heimspiel gegen den Aufsteiger TSV Speyer gelang dem Team von Trainer Markus Weiß ein 3:0-Sieg. Vollends zufrieden ist der MTV-Coach allerdings noch nicht. Das liegt auch an den liegengelassenen Punkten aus der Vorwoche.

Ragt beim MTV Ludwigsburg heraus: Außenangreifer Pascal Winter (links). Foto: Baumann
Ragt beim MTV Ludwigsburg heraus: Außenangreifer Pascal Winter (links). Foto: Baumann

Ludwigsburg. So deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt, waren auch die Kräfteverhältnisse am vergangenen Wochenende beim Spiel des MTV Ludwigsburg gegen den TSV Speyer in der 3. Volleyballliga. Mit 3:0 gewannen die Ludwigsburger im ersten Heimspiel der Saison und liegen damit auf dem sechsten Platz.

„Die Sätze eins und drei haben sicher auch die Stärkenverhältnisse widergespiegelt.“

Markus Weiß
Trainer MTV Ludwigsburg

Lediglich im zweiten Satz zeigte das Team des MTV ein paar Schwächen. Gleich neun Aufschlagfehler erlaubte sich das Team von Trainer Markus Weiß im zweiten Durchgang, den der MTV dennoch mit 25:20 für sich entschied. „Die Sätze eins (25:16) und drei (25:17) haben sicher auch die Stärkenverhältnisse widergespiegelt“, sagte der Trainer nach der Partie und stufte den ersten Dreier der Saison als Pflichtsieg ein. „Speyer ist ein Aufsteiger. Und gegen einen Aufsteiger muss man drei Punkte holen, wenn man nicht unten drin stehen will“, so Weiß.

Besonders hervor taten sich bei den Ludwigsburgern Steffen Haußmann und Außenangreifer Pascal Winter. Gerade Zuspieler Haußman spielt laut Weiß derzeit auf besonders hohem Niveau. Etwas schwerer tun sich derweil die beiden vor der Saison verpflichteten US-Amerikaner Spencer Andrews und Quentin Moore. „Bei Quentin merkt man jede Woche, dass die Abstimmung besser wird. Spencer hat noch zu kämpfen mit der Abstimmung, vor allem beim schnellen Spiel stimmt noch nicht alles“, sagte Weiß.

Ohnehin sei das ganze Team noch in der Findungsphase. „Das ist ein Prozess. Die Spieler sind willig, aber vieles klappt noch nicht so. Das braucht ein bisschen Zeit“, sagte Weiß.

In der vergangenen Spielzeit lag der MTV zum Zeitpunkt des coronabedingten Saisonabbruchs auf dem vierten Rang. In ähnlichen Tabellenregionen möchte man sich auch in diesem Jahr bewegen. Umso mehr trauerte Weiß noch immer dem punktlosen Saisonauftakt gegen die TSG Blankenloch nach, bei der man nach einer 1:0-Satzführung mit 1:3 mit leeren Händen aus der Halle ging. „Ein Punkt wäre möglich gewesen, das hängt ein bisschen nach“, sagte Weiß dazu.

Anders als gegen Speyer wartet am kommenden Wochenende nun ein ebenbürtiger Gegner auf den MTV. Der TV Waldgirmes liegt nach zwei Spielen und einer perfekten Ausbeute von sechs Punkten auf dem zweiten Rang der 3. Liga. „Das wird ein Gradmesser“, sagte Weiß vor der Partie gegen den etablierten Drittligisten. Ein Sieg sei dann zwar möglich, jedoch erwartet Weiß dann einen stabileren Auftritt als in den letzten beiden Partien: „Wir müssen Konstanz reinbringen. Das ist es, was uns teilweise noch fehlt.“

Waldgirmes hingegen gab bislang in seinen beiden Spielen gegen den USC Konstanz und den TSV G.A. Stuttgart nur jeweils einen Satz pro Partie ab. „Die werden bestimmt weit oben stehen“, prognostizierte Weiß die Saison des kommenden Gegners.

Autor: