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Spektakel in der Alleenhalle

HC Ludwigsburg gewinnt nach Kraftakt mit 8:7 gegen Nürnberg

Ludwigsburgs Jonas Fischer (links) und Leo Fili (Mitte) versuchen, gegen Nürnbergs Jon Mechtold das Tor zu verhindern. Foto: Baumann
Ludwigsburgs Jonas Fischer (links) und Leo Fili (Mitte) versuchen, gegen Nürnbergs Jon Mechtold das Tor zu verhindern. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Der HC Ludwigsburg hat am Samstagabend in der 1. Hallenhockey-Bundesliga beim dramatischen 8:7 (4:4) zuhause seinen ersten Sieg eingefahren. Gestern ließen beim HCL dann beim 6:13 (4:2) gegen den SC Frankfurt 1880 die Kräfte merklich nach.

Der Kommentar von Trainers Daniel Weißer zum zweiten Doppelspieltag in der Beletage war eindeutig: „Unser Heimsieg gegen die Nürnberger war lebensnotwendig.“ In Frankfurt konnte der HCL den Schwung aus dem Heimerfolg zunächst mitnehmen: Manuel Baitis stellte mit einem Doppelback auf 2:0, ehe Arne Huber und Severin Schmidt zur 4:2-Pausenführung trafen. Doch dann brachen die Ludwigsburger komplett ein. Bis zur 51. Minute hatten die Frankfurter auf 11:4 gestellt, ehe Matthias Schurig und Arne Huber Ergebniskosmetik betrieben.

Am Samstag hatte der HCL dafür eine seiner Budenzaubershows zelebriert. „Unsere Heimkulisse ist einfach nur der Wahnsinn“, jubelte Matthias Schurig direkt nach dem Abpfiff, „da ist immer alles möglich“. In der Anfangsphase verwandelte sein Bruder Lukas Schrurig eine Ecke zur Führung – und in der Schlussphase eroberte er den Ball, ehe der Bruder Matthias mit dem Treffer zum 8:7 Jubelstürme auslöste.

Zunächst rannte der HCL jedoch über weite Strecken der Partie hinterher, Spielführer Severin Schmidt und Matthias Schurig gelang jeweils der Ausgleichstreffer, ehe Schmidt das 4:3 markierte. Der HCL hatte auch im zweiten Durchgang nach dem 4:4-Pausenstand ständig mit Rückständen zu tun. Elias Brönnimann machte das 5:6, Baitis das 6:7, ehe Raphael Schmidt egalisierte und Matthias Schurig die Party mit seinem 8:7 perfekt machte.

HCL: Fili, Kniebühler – S. Schmidt (3), R. Schmidt (1), Josek, Huber (2), L. Schurig (1), Bachmann, Brönnimann (1), Koffler, Mayer, J. Fischer, M. Schurig (3), Baitis (3).

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