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Wasserball

SV Ludwigsburg trennt sich von Trainer Schulz

Ludwigsburg.. Nach lediglich einem Jahr ist bereits Schluss für den Bundesligatrainer Sven Schulz bei den Wasserballern des SV Ludwigsburg. Gestern hat SVL-Vorstand Matthias Nagel die Zusammenarbeit mit den gebürtigen Chemnitzer offiziell für beendet erklärt. Beide Parteien haben nach eigenen Aussagen die Gespräche für eine vorzeitige Beendigung des Vertrages gesucht.

Die Gespräche verliefen „gut und sachlich“ (Nagel), man sei aber in einigen Details unterschiedlicher Ansichten gewesen. „Es waren letztendlich persönliche Gründe seitens Sven Schulz, die zur Beendigung geführt haben. Das Pendeln zwischen Chemnitz und Ludwigsburg erwies sich als schwierig, da Sven nicht immer vor Ort sein konnte“, sagte Nagel.

Gute sportliche Bilanz

Auch aus sportlicher Sicht hätte man sich trotz der Bilanz von vier Siegen in fünf Spielen mehr im mannschaftstaktischen Bereich erhofft, führt Nagel weiter aus. Besonders für die Play-offs gegen stärkere Kaliber wie (voraussichtlich) der Duisburger SV 98 oder der SVV Plauen wäre das laut Ansicht des Sportvorstandes aber entscheidend. „Wir hatten unterschiedliche Ansichten wie Wasserball als langfristiger Leistungsaufbau und im taktischen Bereich aussieht“, sagte auch Sven Schulz nach den Gesprächen. Er selbst wünsche der Mannschaft für die Zukunft alles Gute.

Gespräche mit Nachfolger laufen

„Der Verein ist diesen Schritt gegangen und wir als Mannschaft müssen diesen unterstützen“, sagt SVL-Kapitän Adrian Jakovcev. Wer das Traineramt beim SVL übernehmen wird, steht noch nicht fest. Aktuell sei man mit dem ehemaligen Bundesligatrainer Robert Bleich (u.a. SSV Esslingen und SV Cannstatt) noch im Gespräch, heißt es von Vereinseite. Dieser wäre eine Teamlösung für die erste und zweite Mannschaft, hofft Nagel. Die offene Stelle wird bis zur endgültigen Entscheidung von SVL-Spieler Milosav Aleksic als Interimstrainer übernommen. (bom)