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Wasserball

SVL will ins DM-Halbfinale

Bundesligasaison startet am 20. März in Turnierform – Ludwigsburger sind in Berlin gefordert

Beim Viererturnier in Berlin wollen die SVL-Wasserballer mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung punkten. Foto: Carsten Trebuth
Beim Viererturnier in Berlin wollen die SVL-Wasserballer mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung punkten. Foto: Carsten Trebuth

Ludwigsburg. Die Coronapandemie hat auch den Spielbetrieb der Wasserballer kräftig durcheinandergewirbelt und ausgebremst. Nun soll in der Bundesliga in mehreren Turnieren der deutsche Meister ermittelt werden. Der SV Ludwigsburg spielt am kommenden Wochenende in Berlin. Platz zwei ist beim Auftaktturnier das Ziel, hat Teammanager Adrian Jakovcev die Marschroute vorgegeben.

Gegner der Barockstädter beim Viererturnier sind die Wasserfreunde Spandau 04, der OSC Potsdam sowie die SG Neukölln. Die anderen vier Teams der A-Gruppe der Wasserball-Bundesliga sollten eigentlich zeitgleich in Hannover ihr Turnier austragen, doch die Mannschaft von Waspo Hannover ist wegen eines Coronafalls in Quarantäne.

Nach den Rückspielen in einem weiteren Turnier im April qualifizieren sich die beiden besten Mannschaften aus jeder Gruppe für die Zwischenrunde, in der die Finalteilnehmer ermittelt werden. Die anderen beiden Teams spielen in einer Relegationsrunde um den Klassenerhalt in der Beletage gegen die Sieger der Turniere der B-Gruppen, die aber erst etwas später mit ihrer Serie starten werden.

Platz eins bei dem Turnier in Berlin „ist reserviert für Spandau“, sagt Jakovcev. Der SV Ludwigsburg sei aber „heiß auf Platz zwei“. Das Team nehme Potsdam und Neukölln ernst, die Mannschaft sei komplett, auch Nationalspieler Timo van der Bosch mit an Bord. „Das Format mit den Vierergruppen hat sich bewährt“, sagt der Rundenleiter Holger Sonnenfeld. Der SVL hatte sein erstes von zwei Vorbereitungsturnieren in Ludwigsburg gewonnen – vier Spiele, vier Siege. Beim zweiten Vorbereitungsturnier in Hannover musste sich der SVL zweimal dem deutschen Meister Waspo Hannover geschlagen geben, das Spiel gegen Neukölln indes wurde gewonnen.

Die Turniere werden in vier Gruppen gespielt, die jeweils zwei Turniere austragen. Die Teams auf den Plätzen drei und vier in den nominell stärkeren Gruppen A und B bestreiten danach zwei Relegationsspiele gegen die Erst- und Zweitplatzierten der Gruppen C und D. „Damit geben wir Mannschaften aus der unteren Hälfte die Möglichkeit, in die Top acht aufzurücken“, erklärt Sonnenfeld.

Bundesligasaison ohne Absteiger

Einen Absteiger wird es in diesem Jahr nicht geben. Es kann aber maximal zwei Aufsteiger aus den Landesgruppen in die Bundesliga geben. Der Pokalwettbewerb wird in diesem Jahr voraussichtlich erst nach der Beendigung der Bundesliga in den Sommermonaten ausgetragen werden.

Der SVL spielt in Berlin am kommenden Samstag, 20. März, zunächst gegen Spandau (Beginn 14 Uhr) und dann gegen Potsdam (20 Uhr). Am Sonntag, 21. März, steht das Spiel gegen Neukölln auf dem Programm (10.45 Uhr). (red)