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Leichtathletik

WM- und EM-Norm geknackt

Hammerwerferin Aileen Kuhn und Hindernisläufer Kurt Lauer erfüllen Vorgaben für Titelkämpfe

Kurt Lauer im schwarzen LAZ-Trikot (Nr. 173) läuft beim 3000-Meter-Hindernisrennen in Karlsruhe am Ende als Zweiter ins Ziel. Foto: Axel Schlindwein
Kurt Lauer im schwarzen LAZ-Trikot (Nr. 173) läuft beim 3000-Meter-Hindernisrennen in Karlsruhe am Ende als Zweiter ins Ziel. Foto: Axel Schlindwein

Ludwigsburg. Die Athletinnen und Athleten des LAZ Ludwigsburg sind mit starken Vorstellungen in die Freiluftsaison gestartet. Bei den Halle’schen Werfertagen gelang der mehrmaligen deutschen U18-Meisterin im Hammerwerfen, Aileen Kuhn, der reibungslose Einstieg in die U20-Klasse. Schon beim Kaderwettkampf Anfang Mai hatte sie mit dem 4-Kilogramm-Hammer mit 60,05 Meter erstmals die 60-Meter-Marke übertroffen. In Halle steigerte sich Kuhn auf die neue persönliche Bestweite von 61,10 Meter. Damit hat die LAZ-Athletin, die bei der Wahl der Ludwigsburger Sportlerinnen des Jahres 2020 auf Rang sechs (22 Punkte) abschnitt, bereits sowohl die U20-EM-Norm (Tallin) als auch die WM-Norm (Nairobi) in der Tasche. Im nationalen Ranking kam sie, dem jüngeren Jahrgang angehörig, hinter Esther Imariagbee (Berliner TSC), die 63,39 Meter erzielte, auf Rang zwei.

Der frisch gekürte Sportler des Jahres in Ludwigsburg, Kurt Lauer, durfte sich bei der langen Laufnacht in Karlsruhe ebenfalls über einen starken Saisonauftakt über die 3000 Meter Hindernis freuen. In seinem ersten Rennen über diese Distanz in der U20- Klasse unterbot er in einem hochklassigen Feld auf Anhieb die EM-Norm (9:06,00) und kam in 9:04,58 Minuten als zweitbester U20-Athlet hinter Florian Zwittel (LG Karlsruhe) ins Ziel.

Beim Himmelfahrt-Sportfest für Kadersportler in Bönnigheim warf Niklas Pysiewicz den Speer der U18-Jungen nach langer Verletzungspause auf 59,06 Meter. Damit stellte er eine neue Bestleistung auf und schaffte auf Anhieb die Norm für die Jugend DM Ende Juli in Rostock.

Neue Bestzeit für Elisa Lechleitner

Bei den Frauen erzielte Elisa Lechleitner als Siegerin im 100-Meter-Finale in 12,19 Sekunden ebenfalls eine neue Bestzeit. Beim Meeting Road to Tokio in Mannheim ließ sie über ihre Paradestrecke, den 400 Metern, in 54,71 Sekunden die nächste Bestleistung folgen. Damit sicherte sie sich auch die Qualifikation zur U23-DM Ende Juni.

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