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Tanzen

TSC Residenz glänzt bei Heimturnier

400 Tänzerinnen und Tänzer zeigten am Wochenende auf dem Parkett in der Rundsporthalle ihr Können. Gastgeber TSC Residenz Ludwigsburg meisterte die Aufgabe mit Bravour. Das Tüpfelchen auf dem I: der Sieg der Lateinformation in der 2. Bundesliga Süd.

„Sound of Sweden“: Der TSC Residenz Ludwigsburg hat den Aufstieg im Blick.Foto: Baumann
„Sound of Sweden“: Der TSC Residenz Ludwigsburg hat den Aufstieg im Blick. Foto: Baumann

Ludwigsburg. 700 Zuschauer erlebten in der Ludwigsburger Rundsporthalle Vorträge aller Leistungs- und Altersklassen. Turnierleiter Sascha Obierej zollte dem begeisterungsfähigen Publikum ein dickes Lob. Auch die Teams der Regionalliga Süd – TSG Bietigheim B siegte vor TSC Besigheim und TSC Residenz B –, der Landesliga und der Hobby-Liga ernteten Beifallsstürme.

Beim Highlight am Sonntag legte die in der Tabelle führende A-Formation des TSC Residenz nach einer nervösen Vorrunde alle Hemmungen ab und schwebte im Finale zu „Sound of Sweden“ gelöst über die Fläche. „Wir haben uns auf unsere Stärken besonnen und unsere beste Leistung gezeigt“, freute sich Trainer Klaus Pätzold. Mit sauberen Pirouetten, synchronem Auftritt und hohem Tempo heimsten die Residenzler bei vier der fünf Wertungsrichter die Eins ein.

Im dritten von fünf Turnieren in dieser Saison stellte die TSC-Truppe (Platzziffer 4) die Weichen für die Teilnahme am Aufstiegsturnier, für das sich die beiden Erstplatzierten qualifizieren. Um diesen zweiten Platz streiten sich der 1. Tanz-Club Ludwigsburg und die Formationsgemeinschaft Hofheim/Rüsselsheim/Fischbach (Choreografie „Alive“). Wie schon beim Durchgang in Rüsselsheim landete der TCL mit „Unstoppable“ auf Rang 3 und liegt seit Sonntag in der Tabelle mit sieben Zählern nun exakt gleichauf mit den Hessen.

Bei den Durchgängen in Nürnberg (7. März) und Bietigheim-Bissingen (21. März) will TCL-Coach Alexander Schwaderer mit seinen Schützlingen das Steuer herumreißen. Er bedauerte den „Fehler bei der Kaffeemühle, aber auch die anderen waren nicht fehlerfrei“. Die „Einser-Wertung aus Hessen“ sei die Entscheidung zugunsten des Konkurrenten gewesen. Erfreulich für Schwaderer war die deutliche Leistungssteigerung im Finale.

Die TSG Bietigheim bestätigte das Thema ihrer Musik. Zu „Stronger“ präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Stefan Cramer noch stärker als bei den ersten beiden Turnieren. Der Lohn: Platz 4 in der Rundsporthalle.

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