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2. Liga

Fehlstart für Spitzenreiter St. Pauli - Werder souverän

Nach acht Heimsiegen erzittert sich Tabellenführer FC St. Pauli noch ein Remis gegen Aue. Die Siegesserie von Werder Bremen hält an, Paderborn bleibt der Auswärtsschreck der Liga.

Souveräner Heimsieg
Werder Bremen startete mit einem souveränen Heimsieg gegen Düsseldorf ins neue Jahr. Foto: Carmen Jaspersen/dpa
Punkt gerettet
Spitzenreiter FC St. Pauli rettete gegen Aue zumindest einen Punkt. Foto: Marcus Brandt/dpa
Auswärtssieg
Der SC Paderborn startete mit einem Sieg in Nürnberg ins Pflichtspieljahr 2022. Foto: Daniel Karmann/dpa

Düsseldorf (dpa) - Zweitliga-Herbstmeister FC St. Pauli hat in letzter Minute die erste Heimniederlage der Saison verhindert.

Etienne Amenyido rettete beim überraschenden 2:2 (1:1) gegen Abstiegskandidat Erzgebirge Aue den Kiez-Kickern in der Nachspielzeit das Remis. Zuvor hatten Ben Zolinski und Nikola Trujic die Sachsen zweimal in Führung gebracht. Jakov Medic erzielte den ersten Treffer für die Hamburger. «Wir haben nicht so gespielt wie wir uns das vorgestellt haben. Damit sind wir nicht zufrieden», sagte St. Paulis Kapitän Philipp Ziereis.

Die beste Auswärtsmannschaft der Liga bleibt der SC Paderborn, der nach fünf sieglosen Spielen in Serie mit dem 2:1 (2:0)-Erfolg beim 1. FC Nürnberg einen großen Sprung nach vorn machen konnte. Die Treffer zum sechsten Auswärtssieg im neunten Spiel erzielten Sven Michel und Felix Platte. Für Nürnberg reichte es nur noch zum Anschlusstreffer durch Mats Möller Daehli.

Werder weiter auf Erfolgskurs

Bundesliga-Absteiger SV Werder Bremen hat seine Erfolgsserie fortgesetzt und sich mit dem vierten Sieg nacheinander beim 3:0 (0:0)-Erfolg über Fortuna Düsseldorf zum Aufstiegskandidaten gemausert. Niclas Füllkrug (2) und Marvin Ducksch trafen für die Gastgeber.

Der Hamburger SV hingegen, der als Tabellendritter ins Jahr startete, hat beim 1:1 bei Dynamo Dresden am Freitagabend wieder zwei Punkte verschenkt und seinen Ruf als Remiskönig der 2. Liga bestätigt. Die Mannschaft von Trainer Tim Walter spielte zum zehnten mal im 19. Spiel unentschieden. «Wir haben einfach zu wenig auf den Platz gebracht von dem, was wir uns vorgenommen hatten», sagte der HSV-Coach. «Grundsätzlich hatten wir zu wenig Ballbesitz. Das war von meiner ganzen Mannschaft zu wenig», sagte Walter, der mit seinem Team am Dienstag im DFB-Pokal beim 1. FC Köln gefordert ist.

Einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf konnte Hannover 96 verbuchen. Die Niedersachsen gewannen das Duell der Tabellennachbarn beim FC Hansa Rostock durch einen Treffer von Linton Maina mit 1:0 und schafften damit den dritten Sieg im vierten Spiel unter Trainer Christoph Dabrowski.

© dpa-infocom, dpa:220115-99-720813/3

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