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2. Bundesliga fest im Visier

Sieg und Niederlage gab es für die Teams aus der Region in der Auf- und Abstiegsrunde der 3. Liga der Handballfrauen.

Starker Rückhalt ihres Teams: Jana Brausch von der SG Schozach-Bottwartal. Foto: Baumann
Starker Rückhalt ihres Teams: Jana Brausch von der SG Schozach-Bottwartal. Foto: Baumann

Möglingen/Beilstein. Einen großen Schritt in Richtung des angestrebten Aufstiegs in die 2. Bundesliga machte die SG Schozach-Bottwartal. Durch den hohen 29:18-Sieg gegen den SV Allensbach führt die SGSB die Tabelle mit 4:0 Punkten vor Haunstetten und Allensbach (je 2:2) an.

Vor 300 Zuschauern brauchten die Gastgeber in Beilstein etwas Anlaufzeit. Nach dem 6:8-Rückstand (17. Minute) zündete das Team von Hans Christensen den Turbo. Über den 17:11-Pausenstand enteilte die SGSB bis auf 21:11 (40.) und feierte nach dem Erfolg gegen Haunstetten den zweiten Heimsieg. Erfolgreichste Werferinnen war Therry Müller (7/3) und die ehemalige Bundesligaspielerin Svenja Kaufmann (5).

Christensens Analyse: „Unsere starke Mannschaftsleistung war der Schlüssel zum Erfolg.“ Torhüterin Jana Brausch und die in der Abwehr bärenstarke Sina Klenk ragten heraus. „Wir sind perfekt in die Aufstiegsrunde gestartet und haben dadurch gute Chancen“, freute sich der dänische SGSB-Coach, „aber es liegen noch vier ganz schwere Spiele vor uns.“

„Wir haben die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit verbaselt“, ärgerte sich Möglingens Trainer Hannes Diller nach der 30:32-Niederlage in der Abstiegsrunde bei der HSG Würm-Mitte in Oberbayern. Zur Pause hatte der TVM noch 15:12 geführt, fiel dann aber auf 18:21 zurück.

Milena Radulovic und Jade Oral (je 5 Tore) brachten ihr Team in der Schlussphase mehrfach bis auf einen Treffer heran. Der Ausgleich glückte aber nicht. Diller lobte das Duo, insbesondere die noch in der B-Jugend spielberechtigte Jade Oral: „Sie hat Courage gezeigt und ging voran.“ Der TVM weist mit 8:2 Punkten weiterhin die beste Ausgangsposition in seiner Abstiegsrundengruppe auf. „Es ist noch ein weiter Weg bis zum Ligaerhalt“ warnt Diller mit Blick auf die Verfolger Würm-Mitte (6:2) und Erlangen (4:4).

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