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Auftakt mit Heimvorteil für die Kreisvertreter

Heimrecht haben beim morgigen Saisonauftakt der Fußball-Verbandsliga beide Kreisvertreter: Der VfB Neckarrems bekommt es mit Titelkandidat FSV Hollenbach zu tun, während der TSV Heimerdingen Aufsteiger Türk Spor Neu-Ulm empfängt.

Fokussiert: Heimerdingens Coach Jens Härter.Foto: Baumann
Fokussiert: Heimerdingens Coach Jens Härter. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Im Verbandspokal zogen die Heimerdinger am Mittwoch mit einem 2:1-Erfolg beim SV Breuningsweiler ins Achtelfinale ein. „Die erste Hälfte war das beste, was ich seit der Cornonapause von meiner Mannschaft gesehen habe“, lobte TSV-Trainer Jens Härter, auch wenn die zweiten 45 Minuten dann nicht mehr so ganz nach seinem Geschmack waren.

„Zu tief“ habe man sich dann vom Gegner hintenreindrängen lassen. Die Treffer markierten der junge Christian Stagel und Pascal Coelho. Schon am nächsten Mittwoch steigt dann das Achtelfinale gegen den FV Ravensburg.

„Viel wichtiger“, so Härter, sei aber der morgige Ligaauftakt, bei dem man um 17 Uhr Aufsteiger und Verbandsliganovize Türk Spor Neu-Ulm erwartet. „Allzu viele Infos über sie haben wir nicht“, gesteht Härter, rechnet aber mit einem kampfstarken Kontrahenten. Der Coach selbst wird bei der Partie urlaubsbedingt fehlen. Daniel Riffert, in diesem Sommer zum spielenden Co-Trainer beim TSV aufgerückt, trägt daher die Verantwortung. Abgegeben hat er aufgrund dieser Rochade die Kapitänsbinde, die nun Michele Ancona übernommen hat. Dennoch dürfte Riffert morgen selbst auflaufen, denn aufgrund des Fehlens von Tim Schlichting (Innenbandriss) bildete er zuletzt gemeinsam mit dem Ex-Neckarremser Gabriel Fota die Innenverteidigung.

Fotas bisheriger Verein hat schon um 15.30 Uhr den FSV Hollenbach zu Gast. VfB-Coach Markus Koch zählt den FSV zum engsten Favoritenkreis, „denn ihr großes Plus ist die vorhandene Struktur in der Mannschaft“.

Genau diese muss sich sein eigenes Team nach dem Umbruch im Sommer erst noch erarbeiten. Immerhin gelang Topneuzugang Sascha Häcker beim 8:0-Sieg im letzten Test gegen den SV Pattonville endlich sein erster Treffer im VfB-Trikot. Gemeinsam mit Kelecti Nkem wird er wohl das Angriffsduo bilden.

In der personell völlig neu zu besetzenden Defensive ist Koch dagegen noch am Tüfteln. Vielversprechend verlief bislang der Schachzug, mit Sebastian Rief den konstantesten VfB-Akteur der abgebrochenen Coronasaison ins Abwehrzentrum zu versetzen. „Der Wink kam von ihm selbst. Er will einfach Verantwortung übernehmen“, erzählt Koch.

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