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Euphorie bei den Ringern des KSV Neckarweihingen

Mit Erfolgen bei Nachwuchsmeisterschaften im Rücken geht es in die Ringkampfsaison

Ludwigsburg. Am Samstag fällt in den württembergischen Ringerligen der Startschuss für die Saison 2021. Für die Vereine, die hart unter den Coronabeschränkungen gelitten haben, ist das nach der ausgefallenen Runde im Vorjahr ein wichtiger Schritt in Richtung Normalität. In der Verbandsliga Württemberg geht der KSV Neckarweihingen mit einer jungen Mannschaft an den Start und möchte sich in einem starken Feld gut verkaufen. Nach dem Rückzug aus der Oberliga Württemberg kämpft der RSV Benningen zukünftig in der Landesliga.

In der Verbandsliga Württemberg bekommt es die KSV-Riege, die weiterhin vom Trainerduo Tim Schmidt und Edgar Thomas betreut wird, mit dem SV Dürbheim, dem AV Hardt, dem TSV Herbrechtingen, dem SC Korb, der TSG Nattheim, dem KSV Unterelchingen, dem KSV Winzeln und der KG Wurmlingen/Tuttlingen zu tun. Erheblich verstärkt haben sich der SC Korb und der TSV Herbrechtingen, die beide am Ende ganz oben stehen wollen. „Die Vorbereitung war intensiv, wir haben viele unserer zahlreichen Talente in den Kader integriert“, fiebert Johannes Stimmler, Sportlicher Leiter der KSV-Ringer, dem Saisonstart entgegen.

Bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften der A- und B-Jugend konnten die Neckarweihinger Talente einige Medaillen und Platzierungen erkämpfen, was nach dem Abstieg aus der Oberliga vor zwei Jahren für eine Aufbruchstimmung im Verein gesorgt hat. Zum Auftakt streben die KSV-Ringer am Samstag (20.00 Uhr, Friedrich-Keller-Schule) gegen den KSV Unterelchingen einen Heimsieg an.

KSV Neckarweihingen: 57 Kilogramm: Felix Fecher, Tim Mühleib; 61 kg: Johann Penner, Daniel Schweng; 66 kg: Jonas Lange, Paul Schroth, Emil Ulamec, Levi Ulamec; 71 kg: Nils Geiger, Neculai Mihai, Max Schroth, Nils Weber; 75 kg: Marcel Gabriel, Benedikt Glock, Mikail Hatipoglu, Viktor Schlegel; 80 kg: Marcel Biskupek, Niklas Tag, Andranik Ovsepian, Szymon Wojtkowski; 86 kg: Philipp Bühler, Christian Eger, Sascha Giese, Valerian Mundle; 98 kg: Michal Acman, Radu Hohberg, Przemyslaw Maczak, Ernst Pfahl; 130 kg: Tobias Adolf, Keven Szulderits.

Nach dem Rückzug aus der Oberliga Württemberg trifft der RSV Benningen um den neuen Trainer Pascal Oschetzki in der Landesliga auf die Neckarunion Münster-Remseck, den VfL Obereisesheim, den KSV Trossingen, den ASV Schorndorf II, die Red Devils Heilbronn II und den AB Aichhalden II. Der Rückzug ist eine Folge der Coronavirus-Pandemie. Das Training war lange nicht erlaubt. „Da wir längerfristig planen und hier verstärkt auf unseren Nachwuchs setzen wollen, wäre die Oberliga Württemberg keineswegs die geeignete Plattform. Darüber waren sich Sportler und Funktionäre einig“, heißt es auf der Internetseite des Vereins.

Gleich zum Auftakt kommt es am Samstag zum Derby bei der Neckarunion Münster-Remseck (19.30 Uhr, Gemeindehalle Aldingen). Weiterhin im Kader der RSV-Riege steht Punktegarant Arkadiusz Gucik, der in den vergangenen Jahren stets zu den Topathleten der Oberliga Württemberg zählte.

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