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Ludwig vor Debüt bei Germania

Mit Bietigheim „Negativserie beenden“ –Pflugfelden will ersten Auswärtssieg – Kornwestheim Außenseiter

Holger Ludwig. Foto: Baumann
Holger Ludwig. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Auf den Tag genau nach einem Jahr steht Holger Ludwig an diesem Sonntag wieder als Trainer bei einem Punktspiel an der Bande. 2:2 hieß es vor Jahresfrist noch als Coach von Oberligist TSG Backnang bei Astoria Walldorf II, an diesem 24. Oktober ist Ludwig nun erstmals für die Geschicke von Germania Bietigheim verantwortlich.

„Ich hatte seit langem wieder einmal einen ausgiebigen Sommerurlaub, aber in den letzten Wochen hat es dann schon gejuckt“, freut sich der 39-jährige darauf, ins Fußballgeschehen zurückzukehren. Seit Dienstag ist der langjährige Kapitän des FSV08 Bissingen beim Stadtrivalen im Amt: „Die Zeit bis zum Spiel beim SV Allmersbach ist natürlich sehr knapp, aber ich hoffe auf die drei Trainingseinheiten in dieser Woche“, sagt er. Der erste Eindruck von seiner neuen Mannschaft sei „ein guter“, betont Ludwig, der die meisten Akteure ohnehin kannte: „Teilweise zwar nur als frühere Gegenspieler, aber ich musste mich nicht erst groß einlesen“, erzählt er. Vordringlichstes Ziel sei es nun, „die Negativserie zu beenden. Sein Vorgänger Andreas Eschenbach nahm seine Demission derweil professionell auf: „Schade, ich hätte gerne selbst den Karren mit den Spielern zusammen aus dem Dreck gezogen“, sagt er.

TVP „geht auf dem Zahnfleisch“

„Es wird einfach Zeit für den ersten Auswärtssieg“, findet Trainer Daniel Zmpitas vom TV Pflugfelden. Als aktueller Tabellenzehnter spielt seine junge Mannschaft bislang zwar eine gute Runde, doch die fünf Dreier, die man einfuhr, verbuchte man allesamt auf eigenem Platz. Das nun anstehende Gastspiel beim noch sieglosen Tabellenletzten TSG Öhringen wirkt zwar auf dem Papier wie gemalt, um diese Serie zu brechen, doch Zmpitas warnt: „Wir dürfen uns nicht täuschen lassen. Ich habe sie mir gegen Satteldorf angesehen, das ist keine Mannschaft, die schon mit der Landesliga abgeschlossen hat.“ Zumal man selbst „auf dem Zahnfleisch“ gehe, so der TVP-Coach weiter. Neben einigen Erkrankten droht auch Kapitän Muammer Dülger verletzt auszufallen.

Mit Spitzenreiter Türkspor Neckarsulm bekommt es der SV Kornwestheim zu tun. „Wir sind gut in der Spur, aber über die Favoritenrolle müssen wir nicht sprechen“, sagt Trainer Sascha Becker und hofft auf ein „möglichst anstrengendes Spiel“. Das hieße, „dass wir es lange offen halten können“. Offensiv hat er dabei mit Nico Schürmann und Pirmin Löffler zusätzliche Alternativen.

Erst um 16 Uhr wird am Sonntag die Partie des FV Löchgau gegen den TSV Pfedelbach angepfiffen. „Die Mannschaft stellt sich fast von selbst auf“, stöhnt FVL-Trainer Thomas Herbst, denn bei der Vorwochenniederlage in Neckarsulm verletzten sich auch noch Daniel Däschner (Bänderriss) und Marco Stephani (Innenband). „Wir werden trotzdem mit einer Top-Startelf auflaufen“, verspricht Herbst und wird die Bank mit A-Junioren und Akteuren aus dem Bezirksligateam auffüllen.

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