Logo

Triathleten des SV Ludwigsburg trotzen der Hitze in Roth

Die Triathleten des SV Ludwigsburg blicken auf ein erfolgreiches Wettkampf-Wochenende: Die Männer landen in Roth auf Platz fünf und setzen sich in der Tabelle der 2. Bundesliga weit vorne fest.

Für den SVL erfolgreich in Roth: Sebastian Schober, Lasse Friedrichs, Fabian Knobelspies, Cornelius Theus und Nils Friedrichs (von links). Foto: Simon Hagen
Für den SVL erfolgreich in Roth: Sebastian Schober, Lasse Friedrichs, Fabian Knobelspies, Cornelius Theus und Nils Friedrichs (von links). Foto: Simon Hagen

Ludwigsburg. „Es war affenheiß, krasse Temperaturen, das war grenzwertig“, sagte Fabian Knobelspies nach dem Rothsee-Triathlon am vergangenen Samstag. Die Ludwigsburger ließen sich aber nicht weiter beeindrucken und landeten auf Platz fünf. In Kombination mit dem dritten Platz beim Triathlon in Darmstadt bedeutete dies einen Sprung in der Tabelle der 2. Bundesliga nach vorn.

Das SVL-Team durfte sich beim Schwimmen den Startplatz aussuchen, da es in der Vorwoche in Darmstadt zu sehr vielen Körperkontakten gekommen war. In Roth erwies sich das schwimmerische Niveau als hoch, fast alle Schwimmer kamen nach 750 Meter komplett als Pulk in die Wechselzone. Beim anschließenden Radfahren fand sich das SVL-Team zu viert in einer größeren Gruppe. Auf dem kurvigen 6,5-Kilometer-Kurs, der dreimal durchfahren wurde, blieben Cornelius Theus, Lasse Friedrichs, Nils Friedrichs und Knobelspies dicht beieinander. „Es war ein ganz anderes Radfahren als auf der Langdistanz – kurze, intensive Peaks“, räumte Knobelspies, der wie Theus eher ein Langstreckler ist, ein. Beide SVL-Triathleten starten im Oktober beim Ironman auf Hawaii. Trotz der ungewohnten Distanz kam das SVL-Team gut durch die Hitzeschlacht in Bayern.

Starke Teamleistung des SVL

„Das Laufen am Main-Donau-Kanal war dann sehr, sehr heiß“, sagte Knobelspies, der mit der Mannschaftsleistung hochzufrieden war, zumal Theus wegen der Geburt seiner Tochter vor einigen Tagen kaum trainieren konnte. Beim Schwimmen gut gestartet und als Zwölfter aus dem Wasser gestiegen, verpasste Theus den Sprung in die schnellste Radgruppe, schloss dann im großen Hauptfeld auf die drei SVL-Kollegen auf. Getreu dem Motto Reserven sparen fürs Laufen, wurde Theus am Ende Gesamtzehnter und damit schnellster Ludwigsburger. „Ich bin echt happy – auch wegen des Teamergebnisses“, so der SVL-Athlet.

Auch Jan Cartsburg, Co-Abteilungsleiter der SVL-Triathlon-Abteilung, war begeistert: „Allergrößter Respekt, ein mega Team“, sagte er. Der Aufsteiger Ludwigsburg hat sich mit der Platzierung vorne in der Liga festgesetzt. Theus war wieder der schnellste SVL-Starter, gefolgt von Knobelspies, Sebastian Schober, Lasse Friedrichs und Nils Friedrichs.

Schon am kommenden Sonntag, 26. Juni, geht es weiter – mit dem Triathlon in Trebgast, Bayern. Danach pausiert die Liga bis Ende August.

Info: Näheres zur 2. Bundesliga unter www.triathlonbundesliga.de/2-bundesliga/liga-sued

Autor: