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„Die Firma hat ein Superpotenzial“

Intek GmbH ist ein Spezialist für Systemtrennwände – Oberriexinger Unternehmen feiert 50-jähriges Bestehen

Auf die nächsten 50 Jahre: Die Gratulanten Frank Wittendorfer, Oberriexingens Bürgermeister (von links), Sigrid Zimmerling, Geschäftsführerin der IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg, und Clemens Frobeen, der betriebswirtschaftliche Berater der Handwerkskam
Auf die nächsten 50 Jahre: Die Gratulanten Frank Wittendorfer, Oberriexingens Bürgermeister (von links), Sigrid Zimmerling, Geschäftsführerin der IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg, und Clemens Frobeen, der betriebswirtschaftliche Berater der Handwerkskammer für den Kreis Ludwigsburg (rechts) beglückwünschen Intek-Geschäftsführer Thomas Vetter (Zweiter von rechts). Fotos : Andreas Becker
Ob rund oder viereckig – die Meeting-Boxen von Intek sind sehr flexibel.
Ob rund oder viereckig – die Meeting-Boxen von Intek sind sehr flexibel.

Oberriexingen.. Dieser Tage dreht sich bei der Intek GmbH alles um die Zahl 50: Die Gründung des Unternehmens in Stuttgart-Stammheim hat sich Anfang Juli zum 50. Mal gejährt, wie Geschäftsführer Thomas Vetter bei einer Feierstunde in kleinem Kreise unter Coronabedingungen in der Oberriexinger Firmenzentrale ausführte. Und seit fünf Jahrzehnten gehört Intek zu den innovativsten und zugleich führenden Herstellern von Systemtrennwänden in Deutschland und den Nachbarländern. „Die Firma hat ein Superpotenzial“, weist Vetter auf die Stärken des mittelständischen Unternehmens mit mittlerweile 100 Mitarbeitern hin – in Oberriexingen und am zweiten Standort im thüringischen Sondershausen. Denn auch dort im Kyffhäuserkreis ist Intek seit genau 30 Jahren tätig. Große Jubiläumsfeiern sind allerdings an beiden Standorten coronabedingt ausgefallen.

„Die Entwicklung geht stetig aufwärts“, beschreibt Vetter, der die Geschicke des Betriebes seit 2019 wieder als Unternehmenschef lenkt, aber bereits früher mehr als 20 Jahre bei Intek in verantwortlicher Stellung gearbeitet hatte, die Situation in den beiden Pandemie-Jahren 2020 und 2021. „Wir haben uns gut durch die Coronazeit durchgewurstelt“, erklärt der Geschäftsführer mit einem Seitenblick auf die gute Lage in der Bauindustrie, die derzeit höchstens teure oder knappe Baumaterialien bremsen können. „Es gibt in ganz Deutschland nur vier bis fünf Firmen, die solch hochwertige wie auch flexible Systemtrennwände für Verwaltungsgebäude herstellen. Wir haben in jedem Jahr einen Umsatzzuwachs von etwa fünf bis zehn Prozent“, betont Vetter. Die weitere Geschäftsentwicklung bei Intek, das seit 2014 zu der unter anderem auf Aquaristik spezialisierten Eheim-Gruppe in Deizisau bei Esslingen gehört, sieht er optimistisch. „Unser großer Dank gilt allen Beschäftigten, die mit Verbundenheit, Treue und viel Leidenschaft dieses Jubiläum erst möglich gemacht haben.“ Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich laut Vetter seit mehr als 20, 30 und noch mehr Jahren bei Intek.

Nachrichten, die Sigrid Zimmerling gerne hört. Die Geschäftsführerin der IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg überreichte Vetter zum 50-Jährigen von Intek die IHK-Ehrenurkunde und überbrachte die Glückwünsche der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart: „Alles Gute für die nächsten 50 Jahre.“ Da wollte auch Frank Wittendorfer nicht zurückstehen. „50 Jahre sind ein reifes, gutes Alter“, findet der Bürgermeister Oberriexingens, der ein Weinpräsent überreichte, den Jubiläumswein zur Gründung des Ortes vor 1225 Jahren. Er setzt damit eine anspruchsvolle Marke, weist darauf hin, dass die Kommune nunmehr 1228 Jahre alt sei, und freute sich, dass Intek als flächenmäßig größter Betrieb am Ort wieder eine aufstrebende Firma sei. Zugleich betonte Wittendorfer, dass sich das große Dach der Intek-Halle gut für Photovoltaik eignen würde. „Es ist eine große Ehre, im Handwerk einen solch alteingesessenen Betrieb zu haben“, stellte Clemens Frobeen fest. Der betriebswirtschaftliche Berater für den Kreis Ludwigsburg überreichte Vetter die Ehrenurkunde der Handwerkskammer. „Wir sind keine kleine Schreinerei mehr. Wir sind eine Mischung zwischen Handwerk und Industriebetrieb“, sagt Thomas Vetter. Auch heute noch werde bei Intek mit Holz gearbeitet – wenn auch nicht mehr in dem Umfang. Früher bestanden unsere Systemtrennwende zu 80 Prozent aus Holz oder aus Holzprodukten, heute sind sie zu 80 Prozent aus Glas, Stahl und Aluminium“, sagt der Geschäftsführer. „Wir sind stark im Brandschutz und in der Akustik“, erklärt Vetter zu seinen Trennwand-Glassystemen. So werden bei Intek aktuell auch sogenannte „Meeting-Boxen“ für Besprechungen und Konferenzen in allen Größen für Großraumbüros von Verwaltungsgebäuden produziert. Bis heute werden innovative und ökologisch nachhaltige Produkte auf aktuell 20000 Quadratmeter Produktionsfläche hergestellt. Dazu zählen auch pulverbeschichtete Trennwände – in allen Farben. So können Oberflächen individuell gestaltet werden. „Wir sind in unserer Branche die Einzigen, die eine eigene Pulverbeschichtungsanlage haben“, betont Thomas Vetter.

Namhafte Projekte wie der Neubau der Europäischen Investitionsbank in Luxemburg, die RWE-Hauptverwaltung in Essen, die Eon-Hauptverwaltung in Düsseldorf, das Headquarter der Drägerwerk AG in Lübeck, die Zentralen von RTL (Köln), Allianz und Siemens in München und zahlreiche andere Firmengebäude sind mit Systemen der Intek GmbH aus Oberriexingen ausgestattet worden. Zu den jüngsten Projekten gehören die Zentrale des international agierenden Systemhauses Bechtle in Heilbronn, der Campus von Aldi Nord in Essen für 3000 Beschäftigte und die Ausstattung des Fraunhofer Institut in Kassel.

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