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Es geht bergauf in Freiberg

Schweitzer-Chemie feiert 20-jähriges Bestehen – Spezialist für Wasseraufbereitung

Die Freiberger Zentrale von Schweitzer-Chemie. Foto: Schweitzer-Chemie
Die Freiberger Zentrale von Schweitzer-Chemie. Foto: Schweitzer-Chemie

Freiberg. Eine kostbare Ressource steht bei der Schweitzer-Chemie in Freiberg ganz im Mittelpunkt: das Wasser. „Wasser ist für uns ein Lebenselixier“, sagt Wolfgang Eggerl. „Wir wollen den Dingen auf den Grund gehen“, betont der kaufmännische Geschäftsführer der Schweitzer-Chemie – für die Gesundheit der Menschen und den Schutz der Umwelt. Mitten in der Coronakrise feiert das Freiberger Unternehmen sein 20-jähriges Bestehen. Seine 200 Mitarbeiter befassen sich im Bundesgebiet, in Österreich und in Polen mit Lösungen rund um die Themen industrielle Wasseraufbereitung und -behandlung. Schweitzer-Chemie hat sich zu einem führenden mittelständischen Ansprechpartner entwickelt – und betreut über 9000 Industriekunden, von Luft- und Schifffahrt über die Automobilindustrie bis hin zur Kunststoffproduktion.

Die Schweitzer-Chemie ist für fast alle wasserführenden Systeme in der Industrie und dem Facility Management Partner. Egal ob Kühltürme, Dampfkessel, Luftwäscher, Sprinkleranlagen oder Trinkwassersysteme; der Freiberger Wasserspezialist stellt sicher, dass Anlagen betriebssicher und kostenoptimiert laufen. Die Wasseraufbereitung und -behandlung vermeidet nicht nur Probleme durch Kalk, Korrosion, biologische Verunreinigungen und hygienische Belastungen, sondern stellt auch sicher, dass alle Gesetze, Normen und Richtlinien eingehalten werden. Mit chemischen Produkten, Anlagen zur Wasseraufbereitung, aber über 100 Service-Technikern und Vertriebsingenieuren. „Unsere größte Stärke sind unsere Mitarbeiter – wir legen großen Wert auf Personalentwicklung und Qualifizierung, damit wir unsere Kunden fachkompetent unterstützen können“, betont Eggerl. Für ihn liegt in der Fachkompetenz des schwäbischen Mittelständlers auch das Erfolgskonzept. „Und im soliden Wirtschaften.“ Davon möchte Schweitzer-Chemie etwas zurückgeben: Mit sozialen Projekten, wie der Unterstützung lokaler Kliniken während der Coronapandemie durch Lebensmittelspenden, sowie Förderung des regionalen Sports sind die Freiberger fest in der Region verankert.

Der Erfolg gibt den Freibergern recht: Im Schnitt gewann der Mittelständler 2020 zwei Kunden pro Arbeitstag. Keiner der über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter musste während der Coronapandemie in Kurzarbeit – ganz im Gegenteil. Der Personalbestand wuchs auch im Coronajahr 2020 um zehn Prozent, zusätzlich wurde die Ausbildungsquote erhöht. Denn die vielfältigen Herausforderungen erfordern eine Vielfalt an Kompetenzen. „Allein in unserer Firmenzentrale beschäftigen wir fast 100 Mitarbeiter verschiedenster Fachrichtungen“, sagt Eggerl. „Das reicht von chemischen Spezialisten im Labor bis hin zu diversen kaufmännischen Bürotätigkeiten. Der Großteil unserer Mitarbeiter ist allerdings dort tätig, wo unsere Kunden sie brauchen: vor Ort als Service-Techniker, Systemsanierer und Vertriebsingenieure.“

Und was ist der Plan für die nächsten 20 Jahre? „Weiter bergauf“, sagt Firmengründer Bernd Schweitzer optimistisch. „Unser Ziel ist es, unseren Wachstumskurs fortzusetzen und den letzten Jahresumsatz von 27 Millionen Euro in den nächsten zehn Jahren zu verdoppeln. Wir sind solide aufgestellt und haben mit Freiberg einen starken Standort, an dem mit unserer Firmenzentrale das Herz der Schweitzer-Chemie schlägt.“

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