Logo

Hainbuch kauft Firma in Lindau

Automatischer Wechsel eines Spannmittels. Foto Hainbuch.
Automatischer Wechsel eines Spannmittels. Foto Hainbuch.
Marbacher Unternehmen baut mit Übernahme Kompetenz bei Automatisierung aus

Marbach. Der Marbacher Spanntechnikspezialist hat zum 1.Oktober 2020 die Firma Vischer & Bolli Automation in Lindau gekauft. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Damit baut Hainbuch seine Kompetenzen im Bereich der Automatisierung weiter aus, um in Zukunft seinen Kunden zum Spannen von Werkstücken beim Fräsen, Drehen und Schleifen auf Werkzeugmaschinen auch Komplettlösungen für die Automatisierung anbieten zu können.

Vischer&Bolli Automation setzt bereits seit 15 Jahren Automatisierungslösungen im Markt um und tritt seit einigen Jahren auch als Generalunternehmer auf. Neben Sonderlösungen im stationären Bereich liegen der Fokus und das Know-how ganz auf der Automatisierung. So ist das Unternehmen in der Lage, dem Kunden alles aus einer Hand zu bieten – vom Spannmittel, über die Roboterzelle, die Montagevorrichtung, die Greifer, die Lagerung bis zur Sensorik und Software. Für Sylvia Rall, geschäftsführende Gesellschafterin von Hainbuch, beginnt ein neues Kapitel in der Automatisierung. „Wer in Deutschland in Zukunft wirtschaftlich produzieren will, wird um die Automatisierung von kleinen Losgrößen nicht herumkommen. Wir bieten ab sofort nicht nur die Lösung für das Spannmittel und die Schnittstelle für den automatisierten Spannmittelwechsel an, sondern alles aus einer Hand, quasi ein Rundum-sorglos-Paket.“

Hainbuch arbeitet schon seit Jahren an der Entwicklung entsprechender Produkte und Lösungen, um Spannköpfe, Anschläge und ganze Spannmittel automatisiert zu wechseln. Die beiden Zukunftsfelder Automatisierung und Digitalisierung werden konsequent weiter auf- und ausgebaut. Die Akquisition von Vischer & Bolli Automation war da die perfekte Ergänzung. So sieht das auch Marcel Haltiner, Geschäftsführer von Vischer & Bolli Automation: „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Hainbuch Komplettlösungen für die Automatisierung und die Spanntechnik anbieten zu können.“

Die internationale Vermarktung der Produkte erfolgt über einen eigenen Außendienst, 13 Tochterfirmen sowie weltweit rund 40 Handelsvertretungen. (red)