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Standort in Markgröningen gestärkt

Frischdienst Union eröffnet Zentrallager Süd – 20 neue Arbeitsplätze – Mehr regionale Produkte im Sortiment

Von Markgröningen aus beliefert die Frischdienst Union ihre Kunden in Süddeutschland. Foto: Holm Wolschendorf
Von Markgröningen aus beliefert die Frischdienst Union ihre Kunden in Süddeutschland. Foto: Holm Wolschendorf

Markgröningen.. Die Frischdienst Union GmbH hat ihr neues Zentrallager Süd in Markgröningen in Betrieb genommen. Damit will der Großhändler für Tiefkühlkost und frische Lebensmittel regionaler, schneller und nachhaltiger werden. Aus Markgröningen, einem Standort ihres Logistikpartners Nagel-Group, beliefert die Frischdienst Union ihre Kunden im süddeutschen Raum nun innerhalb von 24 Stunden, teilte das Unternehmen mit und betonte, dass unter den mehreren Tausend frischen und tiefgekühlten Waren auch viele regionale Produkte dabei seien.

„Mit dem neuen Zentrallager verbinden wir kürzere Transportwege und damit Klimaschutz mit einem schneller verfügbaren Angebot“, sagte Geschäftsführer Thomas Knaack. Seit November ist die Nagel-Group einer Mitteilung zufolge in Markgröningen für die Frischdienst Union bereits im Tiefkühlbereich tätig. Nun wird hier auch das Frischelager betrieben. „Nach zwei Monaten Umbauzeit konnten wir mit der Lagerung und Kommissionierung der Frischewaren für die Frischdienst Union starten. Wir freuen uns über den Ausbau der Partnerschaft“, sagt Christian Berlin, der Geschäftsführende Direktor Deutschland bei der Nagel-Group. Über die Investitionssumme wurden keine Angaben gemacht. Mit 216 Mitarbeitern hat die Frischdienst Union, die rund 7000 Kunden hat, im vergangenen Jahr etwa 80 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.

Insgesamt bietet das Lager in Markgröningen der Frischdienst Union rund 3000 Palettenstellplätze auf 3000 Quadratmetern in Temperaturzonen von weniger als minus 25 Grad bis zu sechs Grad. 40 Servicefahrer versorgen die Region von Markgröningen aus mit Waren. Beim Logistikdienstleister Nagel-Group sind 20 Arbeitsplätze entstanden. Insgesamt sind an dem Standort 95 Mitarbeiter beschäftigt. Zu den Kunden in Süddeutschland zählen vor allem Business- und Care-Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung. Aber auch Metzgereien, Bäckereien sowie die Freizeitgastronomie werden beliefert.

„Wir setzen damit inmitten der herausfordernden Coronapandemie für unsere eigenen Mitarbeitenden ebenso wie für unsere Kundinnen und Kunden ein Zeichen“, sagt Thomas Knaack. Das nördliche Vertriebsgebiet wird weiter vom Hauptstandort und Zentrallager in Versmold im Kreis Gütersloh bedient.

Im südlichen Gebiet von Frankfurt bis zum Bodensee, vom Saarland bis nach Oberfranken und Niederbayern erhalten die Kunden Produkte von regionalen Produzenten, wie beispielsweise Feinkostsalate von Kugler aus Vaterstetten, frische Kartoffelprodukte von Wild aus Eppingen oder Frischfleisch von Haag aus Möglingen. In diesem Jahr soll diese Auswahl noch weiter ausgebaut werden. (red)