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Viel Engagement für die Gesundheit

Krankenkasse IKK classic zeichnet im Landkreis vier Firmen aus – Regionalgeschäftsführer Kwiatkowski überreicht Urkunden

Marc Kwiatkowski zeichnete die Firma Kühner Wärmetauscher aus. Über die Urkunde freute sich Elisabeth Poša stellvertretend für die ganze Firma.
Marc Kwiatkowski zeichnete die Firma Kühner Wärmetauscher aus. Über die Urkunde freute sich Elisabeth Poša stellvertretend für die ganze Firma.
Präsentiert ihre Auszeichnung: Denise Trölsch. Das Familienunternehmen tut viel für die Gesundheit seiner 700 Mitarbeiter. Fotos: IKK
Präsentiert ihre Auszeichnung: Denise Trölsch. Das Familienunternehmen tut viel für die Gesundheit seiner 700 Mitarbeiter. Foto: IKK
Ulrich Harsch und Rainer Moses (rechts) kümmern sich nach IKK-Angaben beispielhaft um die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter.
Ulrich Harsch und Rainer Moses (rechts) kümmern sich nach IKK-Angaben beispielhaft um die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter.
„Es gehört zu unserer Fürsorgepflicht, auf unsere Mitarbeiter achtzugeben, dass sie gesund bleiben“, sagen Ingrid Haag und Christoph Sailer.
„Es gehört zu unserer Fürsorgepflicht, auf unsere Mitarbeiter achtzugeben, dass sie gesund bleiben“, sagen Ingrid Haag und Christoph Sailer.

Ludwigsburg/Korntal-Münchingen. Gerade während der Coronapandemie ist das Thema Gesundheit im Unternehmen und im Homeoffice allgegenwärtig. Dies haben die Experten in der jüngsten Vortragsreihe Impulse digital der Ludwigsburger Kreiszeitung zum Thema Homeoffice hervorgehoben. Viele Firmen im Landkreis engagieren sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Die Krankenkasse IKK classic, die zu den Innungskrankenkassen zählt, hat daher bundesweit 33 Firmen mit dem Siegel „Exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement“ (BGM) ausgezeichnet, sechs davon aus dem Südwesten. Der Preis ist die renommierteste Auszeichnung für betriebliches Gesundheitsmanagement in der Bundesrepublik.

Vier der ausgezeichneten Betriebe stammen aus dem Kreis Ludwigsburg: Ausgezeichnet wurden die Bäckerei Trölsch (Korntal-Münchingen), die Kühner Wärmetauscher GmbH & Co. KG (Korntal-Münchingen) sowie der Ludwigsburger Karl Lutz Nachfolger GmbH und der Standort der Unternehmensgruppe Heinrich Schmid in Ludwigsburg.

Faktor für den Betriebserfolg

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist längst nicht mehr die klassische Rückenschule in Verbindung mit einem Obstkorb für die Mitarbeiter. „Das heutige hochprofessionelle BGM ist ein nicht mehr wegzudenkender Faktor für den Betriebserfolg“, betont Marc Kwiatkowski. „Sie haben die Bedeutung von BGM erkannt und die Maßnahmen effektiv umgesetzt“, sagt der IKK-Regionalgeschäftsführer bei der Urkundenverleihung an Elisabeth Poša, die den Familienbetrieb Kühner Wärmetauscher als Geschäftsführerin in dritter Generation leitet, an Denise Trölsch in dem Familienbetrieb mit mehr als 20 Bäckereifilialen in der Region sowie an Rainer Moses und Ulrich Harsch, Chefs des Familienbetriebs Karl Lutz Nachfolger, einem Hersteller von Tor- und Zaunanlagen. Ausgezeichnet wurde auch Christoph Sailer, Geschäftsführer der Gesellschaft der Unternehmensgruppe Heinrich Schmid in Ludwigsburg, und die Geschäftsbereichsassistentin Ingrid Haag.

Die vier Firmen erhielten ihre Urkunden im Wettbewerb um einen Gesundheitspreis speziell für das Handwerk. Damit gehören sie zu der „Königsklasse“ der besten Betriebe in Deutschland, die die Handwerkerkrankenkasse IKK classic für ihr exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement im Rahmen des Corporate Health Awards ausgezeichnet hat.

Was machen die Chefinnen und Chefs der vier Firmen anders als andere? Sie legen bewusst großen Wert auf Verantwortung und persönliche Nähe zu ihren Beschäftigten.

Mit dem strukturierten BGM haben sie ein Werkzeug in der Hand, mit dem sehr passgenau auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie auf die Arbeitsverhältnisse im Betrieb eingegangen werden kann.

Aktivitäten der Unternehmen

Kwiatkowski hebt zwei Beispiele hervor, die für die Aktivitäten der Unternehmen stehen: So hat die Familie Trölsch die Anregungen aus der Bestandsaufnahme zu Beginn des BGM bei Umbaumaßnahmen berücksichtigt. In den Läden und in der Produktion wurde die Tischhöhe optimiert, und eine hochmoderne Lüftungsanlage in der Bäckerei sorgt dafür, dass es kaum noch Probleme wegen des Mehlstaubs gibt. „Es war uns schon immer wichtig, bei den Themen Gesundheit und Prävention etwas für unsere Mitarbeiter zu tun“, sagt Denise Trölsch, die mit ihrem Mann Jürgen und dessen Brüdern Peter und Ulrich das Unternehmen in zweiter Generation leitet.

Bei Karl Lutz Nachfolger hat das BGM neben Umbaumaßnahmen auch zu einer Veränderung des persönlichen Verhaltens geführt: Es wurden Therabänder angeschafft, und sowohl die Büroangestellten als auch die Handwerker in der Produktion machen jetzt jeden Tag fünf Minuten Dehnübungen – während der Arbeitszeit, wohlgemerkt.

Und was hat sich durch das strukturierte BGM verändert? „Die Leute haben erkannt, dass sie wertgeschätzt werden“, sagt Elisabeth Poša. Außerdem beobachtet die Chefin von Kühner Wärmetauscher, dass sich die Kommunikation in den Teams verbessert hat.

Ähnliches wird auch bei Heinrich Schmid wahrgenommen: „Im Idealfall achten die Kollegen mehr aufeinander und erinnern sich gegenseitig“, sagt Ingrid Haag.

„Es ist wirklich beispielhaft, wie sich die vier Firmen um die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter kümmern“, betont IKK-Gesundheitsmanagerin Sabine Schöck. Und natürlich gibt es in allen Häusern schon Pläne, wie es nach der Coronapandemie mit BGM weitergeht.

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