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Vorermittlungen wegen Verfolgung Rohingya

Den Haag (dpa) - Der Internationale Strafgerichtshof hat Vorermittlungen wegen der Verfolgung der muslimischen Rohingya-Minderheit in südostasiatischen Myanmar eingeleitet. Ermittelt werde wegen möglicher Verletzung fundamentaler Rechte, teilte Chefanklägerin Fatou Bensouda in Den Haag mit. Sie nannte Tötungen, sexuelle Gewalt, Verschleppungen, Vertreibung, Zerstörungen und Plünderungen. Bereits seit Ende 2017 prüft die Anklage Berichte über mögliche Verbrechen der Militärs im vorwiegend buddhistischen Myanmar gegen die muslimische Minderheit.