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Handelsverband: Verkäufer von FFP2-Maskenpflicht ausnehmen

Freiburg/Stuttgart (dpa/lsw) - Sollte wie in Bayern auch in anderen Bundesländern eine FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel kommen, darf sie aus Sicht des Handelsverbands Baden-Württemberg nicht für Verkäufer gelten. Das sagte Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann der «Badischen Zeitung» aus Freiburg, der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Dienstag). «Unabhängig von der Verfügbarkeit der nötigen Anzahl der FFP2-Masken für einen täglichen Wechsel und der entsprechenden Kosten ist die körperliche Belastung enorm, die durch ein achtstündiges Tragen entsteht», zitierten die Stuttgarter Blätter Hagmann weiter.

Sabine Hagmann
Sabine Hagmann, die Geschäftsführerin des Handelsverbandes Baden-Württemberg. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild
Stuttgart.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen an diesem Dienstag über weitere Maßnahmen beraten, um die Coronavirus-Ausbreitung stärker einzudämmen. Dazu gehören womöglich Vorgaben zum Tragen von FFP2-Masken in Bussen, Bahnen und Geschäften. Solche Mund-Nasen-Schutze filtern mehr Partikel aus der Luft als herkömmliche Masken und gelten daher als sicherer.

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