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Brände

Feuerwachen brennen: Schäden in NRW und Schleswig-Holstein

Sowohl im Sauerland als auch in Holstein müssen Feuerwehrleute in eigener Sache löschen: In ihren Feuerwachen brennt es, Ausrüstung wird stark beschädigt.

Feuerwehrhalle in Flammen
In Olsberg im Hochsauerlandkreis brannte ein Feuerwehrfahrzeug in der Halle. Foto: Edgar Schmidt/Feuerwehr Olsberg/dpa
Brand bei Freiwilliger Feuerwehr
Ein Feuerwehrfahrzeug in Oldenburg ist mit schwarzem Ruß bedeckt. Foto: Jonas Walzberg/dpa
Zerstörtes Fahrzeug
Das Feuer im holsteinischen Oldenburg hat mehrere Einsatzfahrzeuge beschädigt. Foto: Jonas Walzberg/dpa

Oldenburg/Olsberg (dpa) - Gleich zweimal Alarm und hohe Schäden bei der Feuerwehr: Brände haben zwei Feuerwachen in Nord- und Westdeutschland schwer getroffen und mindestens 17 Fahrzeuge beschädigt.

Ein Brand auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr im holsteinischen Oldenburg beschädigte acht Hallen, eine Waschhalle und insgesamt zwölf Fahrzeuge, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Demnach brannte eines der Fahrzeuge vollständig aus, die Gebäude seien nicht mehr nutzbar und abrissreif. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf, der Schaden sei vermutlich sehr hoch. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt.

Einen Einsatz in eigener Sache hatte auch die Feuerwehr in Olsberg im Hochsauerlandkreis: Ein Fahrzeug brannte aus noch ungeklärter Ursache am Montag, sieben weitere Löschfahrzeuge habe man noch aus der Halle fahren können, schilderte ein Sprecher am Dienstag. «Fünf von ihnen sind außer Dienst. Es ist nicht klar, ob sie zu retten sind oder es sich um einen wirtschaftlichen Totalschaden handelt.» Zuvor hatte «bild.de» berichtet.

Der Freiwilligen Feuerwehr seien ersatzweise drei Löschwagen aus der Umgebung bereitgestellt worden, um «den Grundschutz für die Stadt Olsberg sicherzustellen», erläuterte der Sprecher. Die Kripo nahm zur Brandursache die Ermittlungen auf. Die Schadenshöhe ist offen. So war zunächst ungewiss, ob die Halle einsturzgefährdet ist. Auch die Einsatzkleidung der 70 Feuerwehrleute kann womöglich nicht mehr genutzt werden. Mit Unterstützung benachbarter Feuerwehren hatten rund 100 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen gegen die Flammen gekämpft.

© dpa-infocom, dpa:210914-99-210608/4