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Fortuna trennt sich von Trainer Anfang - Ende übernimmt

Markus Anfang
Markus Anfang ist nicht mehr Trainer von Fortuna Düsseldorf (Archivbild). Foto: Swen Pförtner
Fortuna Düsseldorf - Holstein Kiel
Das 1:2 gegen Holstein Kiel war unter dem Trainer die vierte Niederlage in Folge. Foto: Anke Waelischmiller
Im Oktober übernahm Markus Anfang das Traineramt beim Zweitligisten Fortuna Düsseldorf. Nun ist seine Zeit schon wieder vorbei - sein Nachfolger war zuletzt mit einem anderen Club im Abstiegskampf.

Düsseldorf. Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat sich zum zweiten Mal in dieser Saison von seinem Trainer getrennt. Markus Anfang wurde nach vier Niederlagen in Serie von seinen Aufgaben entbunden, wie die Rheinländer mitteilten. Als neuer Chefcoach folgt Alexander Ende, der bis vor kurzem noch den Zweitliga-Rivalen Preußen Münster trainiert hatte. Zuvor hatten die «Bild» und die «Rheinische Post» darüber berichtet.

Düsseldorf kämpft gegen den Abstieg

«Wir haben genau analysiert, was unsere Mannschaft jetzt in dieser Phase braucht, um den Klassenerhalt zu sichern», sagte Sportvorstand Sven Mislintat. «Und genau das bringt Alexander Ende mit. Ihm trauen wir eine klare inhaltliche Lösung für die letzten fünf Spiele zu.» 

Anfang war erst nach dem achten Spieltag im Oktober auf Trainer Daniel Thioune gefolgt. Unter dem gebürtigen Kölner stellte sich der Erfolg aber auch nicht ein. Nach dem 1:2 am Freitagabend gegen Holstein Kiel hatte sich die Situation am Rhein weiter verschärft. 

Nun soll es Ende richten. «Die Situation ist herausfordernd, aber ich bin absolut überzeugt davon, dass wir gemeinsam mit allen Fortunen den Klassenerhalt schaffen werden», sagte der gebürtige Rheinländer. Der Coach musste selbst erst im März in Münster seinen Posten räumen. Die Preußen befinden sich ebenfalls mitten im Abstiegskampf. 

Im vergangenen Sommer war Düsseldorf mit dem Ziel in die Saison gegangen, in die Bundesliga aufzusteigen. Doch schon in den ersten acht Spielen unter Trainer Thioune gelangen der personell stark umgebauten Mannschaft nur drei Siege. Auf Platz 13 trennte sich der Club Anfang Oktober von Thioune. Zwei Monate später wurde in gegenseitigem Einvernehmen auch Sportvorstand Klaus Allofs freigestellt. Nun kämpft Fortuna um den Abstieg. 

Hartes Restprogramm für Fortuna 

Allofs-Nachfolger Mislintat hatte nach seinem Amtsantritt im Dezember zuletzt an Anfang festgehalten. Doch zuletzt machte die Mannschaft nicht nur keine spielerischen Fortschritte mehr, sondern ließ im Kampf um den Klassenerhalt auch immer wieder wichtige Punkte liegen. Anfangs Bilanz in 21 Zweitliga-Spielen mit sechs Siegen, drei Unentschieden und zwölf Niederlagen war nicht gut genug, um die Fortuna aus der Abstiegsgefahr zu holen.

In den verbleibenden fünf Saisonspielen warten auf die Düsseldorfer mit dem 1. FC Magdeburg (A), Dynamo Dresden (H) und der SpVgg Greuther Fürth (A) als Gegner unter anderem noch drei direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

© dpa-infocom, dpa:260412-930-934880/2