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Bande soll Drogen und gefälschte Impfpässe verkauft haben

Böblingen (dpa/lsw) - Weil sie mit Drogen und mit gefälschten Impfpässen gehandelt haben sollen, hat die Polizei acht Männer festgenommen. Die Ermittler gingen davon aus, dass die Bande im großen Stil Marihuana, Haschisch und Kokain aus dem Ausland nach Deutschland geschmuggelt und dort verkauft habe, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Mit illegalen Impfpässen habe die Gruppe eine weitere Einnahmequelle aufgetan. Mutmaßlicher Drahtzieher war demnach ein 42-Jähriger aus dem Landkreis Böblingen. Die acht Männer sitzen den Angaben zufolge inzwischen in Untersuchungshaft.

Blaulicht
Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Illustration
Böblingen.

Die Ermittler waren der Bande nach eigenen Angaben im April auf die Schliche gekommen, als Polizisten bei einem mutmaßlichen Kurier an der österreichischen Grenze Bargeld, eine Schusswaffe und abhörsichere Handys fanden. Am 12. November nahmen Spezialkräfte dann im Landkreis Böblingen mehrere Verdächtige fest und stellten dabei kiloweise Drogen sicher. In der Folge fanden die Ermittler bei anderen Verdächtigen aus den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg auch Bargeld, Uhren und Schmuck.

© dpa-infocom, dpa:211123-99-108840/2

Mitteilung Polizei und Staatsanwaltschaft