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Corona-Infizierter randaliert und spuckt um sich

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild
Rudersberg (dpa/lsw) - Ein mit dem Coronavirus infizierter 62-Jähriger hat der Polizei einigen Ärger beschert: In einem Krankenhaus in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) randalierte er und spuckte um sich. Zuvor hatte er trotz der Quarantäne-Anordnung mehrfach sein Haus in Rudersberg verlassen und sich den Anweisungen der Polizei widersetzt, wie die Beamten am Donnerstag mitteilten. Unter anderem täuschte er einen Herzinfarkt vor, woraufhin mehrere Passanten zu Hilfe eilen wollen. Polizisten schritten ein und verhinderten einen Kontakt. Der Mann wurde wegen seiner Uneinsichtigkeit und Ansteckungsgefahr in ein Krankenhaus gebracht. Dort versuchte der Mann, Gegenstände anzuzünden, und spuckte um sich.
Rudersberg.

Vier Polizisten mussten wegen des direkten Kontakts mit dem Mann vom Dienst freigestellt werden. Gegen den 62-Jährigen laufen nach den Vorfällen vom Mittwoch Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz und Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte.

Mitteilung der Polizei