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Kundgebung
Flaschenwurf und Böller - Polizei stoppt pro-kurdische Demo

Polizei
Nach der Kundgebung zog ein spontaner Demozug weiter, den die Polizei schließlich stoppte. (Symbolbild) Foto: Soeren Stache
Eine Glasflasche fliegt in Richtung von Einsatzkräften, Pyrotechnik knallt: Warum die Polizei einen spontanen Protestzug in Ludwigsburg stoppt.

Ludwigsburg. Flaschenwurf, Pyrotechnik, vermummte Teilnehmer: Die Polizei musste mehrfach nach einer pro-kurdischen Kundgebung in Ludwigsburg einschreiten. Einzelne Teilnehmer hätten sich am Dienstag bei einem spontanen Demozug nach der Veranstaltung vermummt und eine Glasflasche sowie Pyrotechnik sei auf die Einsatzkräfte geworfen worden, teilte die Polizei mit. 

Daraufhin sei der Zug gestoppt und die Teilnehmer kontrolliert worden. Wegen mehrerer verbotener Gegenstände seien Strafverfahren eingeleitet worden. Außerdem seien Platzverweise ausgesprochen worden.

Eine Gruppe zündet Pyrotechnik

Etwa 600 Menschen hatten sich zuvor zu einer Kundgebung versammelt, um auf die Unterdrückung der kurdischen Bevölkerung in Syrien aufmerksam zu machen. Etwa 80 Teilnehmende hätten die Kundgebung verlassen und seien als Gruppe weitergezogen. Dabei sei vereinzelt Pyrotechnik gezündet und in Richtung der Einsatzkräfte geworfen worden.

Nach dem Ende der Kundgebung habe sich dann noch der spontane Demozug mit rund 150 Menschen gebildet. Dieser sei laut skandierend weitergezogen und Einzelne hätten sich vermummt und die Glasflasche sei geworfen worden. Von den Einsatzkräften sei niemand verletzt worden.

© dpa-infocom, dpa:260128-930-607820/1