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Nachbarschaftsstreit wegen Autowerkstatt eskaliert

Schwäbisch Gmünd (dpa/lsw) - Ein Streit zwischen Nachbarn wegen Arbeiten in einer Autowerkstatt ist in Schwäbisch Gmünd mit Schüssen aus einer Schreckschusspistole geendet. Ein 46 Jahre alter Anwohner habe sich von dem Betrieb gestört gefühlt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Es entwickelte sich am Vortag ein Streit zwischen ihm und einem 40 Jahre alten Mitarbeiter der kleinen Werkstatt. Irgendwann habe der 46-Jährige die Waffe gezogen und drei Schüsse abgegeben. Schließlich überwältigte und entwaffnete der 40-Jährige den Schützen mit der Hilfe eines dritten Mannes. Die beiden Streithähne kamen in verschiedene Krankenhäuser.

Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug
Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei. leuchtet in der Dunkelheit. Foto: Monika Skolimowska/Archiv
Schwäbisch Gmünd.

Ob der Anwohner die Waffe direkt auf den Mitarbeiter der Werkstatt gerichtet hatte, sei unklar, sagte der Polizeisprecher. Aussage stehe gegen Aussage. Der Schütze habe seinerseits behauptet, dass der 40-Jährige ihn zuvor mit einem Hammer angegriffen habe und er sich deshalb gewehrt habe. Die Polizei will den Fall nun klären.

Mitteilung der Polizei