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Panzerpioniere krempeln die Ärmel hoch

Stuttgart (dpa/lsw) - Wenn Panzerpioniere die Ärmel von Omas hochkrempeln: Die Bundeswehr hilft an immer mehr Orten im Land im Kampf gegen die sich zuspitzende Corona-Krise. In Stuttgart ist die Truppe nun in einer neu eingerichteten Impfstation des Klinikums Stuttgart in der Innenstadt im Einsatz. Zehn Soldaten unterstützen dort ab Freitag bei administrativen Aufgaben, am Montag kommen nochmal zwanzig Mann nach. Sie nehmen die Daten der Patienten auf, begleiten sie durch die Station, «helfen älteren Personen beim Hochwickeln des Ärmels», sagte der Sprecher des Landeskommandos Baden-Württemberg, Markus Kirchenbauer, am Donnerstag. Die Impfungen selbst allerdings übernehmen die Soldaten nicht. Die 30 Soldaten kommen vom Artilleriebataillon 295 und von der Panzerpionierkompanie 550 von Stetten am kalten Markt im Kreis Sigmaringen.

Impfstation in der Stuttgarter Innenstadt
Bundeswehrangehörige kommen aus einer neu eingerichteten Impfstation. Foto: Marijan Murat/dpa
Stuttgart.

Im vergangenen Jahr waren in Baden-Württemberg zu Spitzenzeiten 2500 Soldaten auf Gesundheitsämtern, in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen im Kampf gegen die Pandemie im Einsatz.

© dpa-infocom, dpa:211125-99-141909/2